Datenroaming: In den Ferien surft jeder zweite Schweizer im Internet

Smartphone
(Foto: Peter Atkins - Fotolia.com)

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Bern – Auch in diesen Herbstferien hat das Handy im Reisegepäck der Schweizer einen wichtigen Platz. Bereits in den Sommerferien nutzte jeder zweite Schweizer sein Handy, um im Internet zu surfen. Dies zeigt eine Umfrage von Swisscom in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Link. Für das mobile Surfen werden Datenpakete immer häufiger genutzt, das zeigt auch die Verdreifachung der verkauften Megabytes bei Swisscom.

Über 70 Prozent der befragten Deutsch- und Westschweizer verbrachten ihre Sommerferien ausserhalb der Schweiz. Beliebtestes Reiseziel war Italien (19%), dicht gefolgt von Frankreich (15%) und Deutschland (13%). Diese Reiselust spürte auch Swisscom: Ihre Kunden surften doppelt so häufig im mobilen Internet wie in den Sommerferien ein Jahr zuvor. Laut Marc Werner, Leiter Privatkunden bei Swisscom, wurden diesen Sommer dreimal mehr Megabytes in Form von Datenpaketen gebucht als im vergangenen Jahr. Am beliebtesten waren die 50 MB Datenpakete. «Inzwischen sind die Preise so attraktiv, dass unsere Kunden auch im Ausland vermehrt mit ihren Smartphones im Internet surfen», so Werner.

Datenpakete besonders bei Swisscom Kunden beliebt
Mehr als die Hälfte der befragten Personen, die zwischen Juni und August ihre Ferien verbrachte, wollte weder aufs Smartphone noch aufs Internet verzichten. Dass dabei im Vergleich deutlich mehr jüngere Feriengäste (15-29 Jahre) im Internet gesurft haben als ältere (50-74 Jahre), überrascht wenig. Auch nicht, dass die meisten Reisenden wenn möglich den Zugang zum Netz via WLAN wählten. Doch auch Datenpakete werden immer wichtiger, besonders bei Swisscom-Kunden. So waren Feriengäste, die mit einem Datenpaket im Internet surften, deutlich häufiger Kunden bei Swisscom als bei einem anderen Anbieter, wie Swisscom schreibt.

E-Mails checken und Messenger-Dienste sind top
Wenn Kunden während den Ferien ihr Smartphone zur Hand hatten, empfingen oder verschickten sie am häufigsten E-Mails (63%) oder sendeten Nachrichten mit einem Messenger-Dienst (61%). Während vor allem junge Frauen gerne chatteten und ihre Zeit bei Facebook verbrachten, bevorzugten Männer Nachrichtenportale. Auch zum Navigieren wurde das Smartphone eingesetzt. So nutzte jeder fünfte Feriengast sein Handy, um den richtigen Weg zu finden. (Swisscom/mc/pg)

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