PwC-Studie: Neuer Technologieboom dank „digitaler Konvergenz“

Künftig würden in den Bereichen Technologie, Kommunikation und Medien immer mehr Firmen fusionieren und andere Marktteilnehmer übernehmen, um an der „digitalen Konvergenz“ – dem Zusammenwachsen aller Kommunikationsmittel und -formen – zu verdienen. Das schrieben die Experten der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft am Dienstag.


Software- und Content-Entwickler gefragt
„Es gilt Produkte und Lösungen zu entwickeln, die Internet-, Telefon-, Aufzeichnungs- und Ausstrahlungstechnologien durch die Nutzung digitaler Inhalte miteinander verknüpfen.“ Auf der Wunschliste für Übernahmen stehen laut PwC an erster Stelle Software-Entwickler (49 Prozent), gefolgt von so genannten Content-Entwicklern wie Nachrichtenagenturen (40 Prozent), Mobilfunkanbietern (19 Prozent) und Entwicklern für Unterhaltungsinhalte wie Videos, Spiele und Musik (18 Prozent).


Partnerschaften und Allianzen bevorzugt
Angesichts der Erfahrungen aus der Zeit der „New Economy“ vor sechs Jahren zögen viele Vorstände nun einer Übernahme zunächst Partnerschaften und Allianzen vor. Als Hemmschuh hätten die befragten Manager die genaue Bewertung des Unternehmens oder die Qualität der Firmendaten genannt. Für die Studie von PwC und der Economist Intelligence Unit (EIU) wurden nach den Angaben weltweit 149 Top-Führungskräfte aus den Bereichen Technologie, Telekommunikation und Medienwirtschaft befragt. (awp/mc/pg)

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