Freiburger Kantonalbank setzt Sterci Service Bureau für ihren Zahlungsverkehr ein

Etienne Savatier

Etienne Savatier, Direktor Internationaler Vetrieb und Partnerschaften Sterci.

Genf – Die Freiburger Kantonalbank (FKB) wickelt seit Mai 2012 ihren Zahlungsverkehr über das Service Bureau von Sterci ab. Das Service Bureau von Sterci ermöglicht der FKB den Zugang zum SWIFT-Netz zur Abwicklung von internationalen Zahlungen, sowie zum von SIX verwalteten schweizerischen Interbanksystem.

Christian Meixenberger, Direktor der Freiburger Kantonalbank kommentiert: „Da das bisher verwendete System ab 2013 nicht mehr unterstützt wird, hat sich die FKB entschieden, auf das Sterci System GTExchange zu wechseln Wir sind mit der Abwicklung des Projekts durch Sterci sehr zufrieden – sämtliche Kosten und Fristen wurden eingehalten. Das Produkt GTExchange und dessen Benutzerschnittstelle als Web-Client sind äußerst anwendungsfreundlich.“

Werner Klaus, Account Manager bei Sterci, fügt dem hinzu: „Wir sind sehr stolz, dass die FKB sich bereiterklärt hat, als Pilotprojekt für vier Kantonalbanken, den Wechsel in unser Service Bureau vorzunehmen. Das Projekt hat es unserem Kunden ermöglicht, die Verbindung zwischen der Bankanwendung Finnova für ein- und ausgehende Zahlungen im STP-Modus zu optimieren. “

Das Service Bureau von Sterci ist eine Outsourcing-Lösung, die für den Kunden signifikante Kostenersparnisse im Bereich der Infrastruktur für die verschiedenen Interbanknetze wie SWIFT, SIX SIC, SIX EuroSIC, SIX Secom mit sich bringt. Die Sterci Service Bureau Lösung beruht auf über 25 Jahren Erfahrung auf diesem Gebiet und entspricht den Vorschriften der FINMA und den ISAE 3402-Standards. Über die Nachrichten-Vermittlung hinaus bietet das Service Bureau Lösungen zur Transformation, Reconciliation sowie zur Verwaltung von Finanzdaten. Das Service Bureau basiert auf Sterci-eigener Software: GTExchange zur Übermittlung von Finanznachrichten, GTFrame für die Transformation, GTMatch für Reconciliation sowie GTData für die Verwaltung von Finanzdaten.

Zahlungsverkehr in Schweiz (Übersicht)
Die Hauptträger des schweizerischen Zahlungsverkehrs sind die Nationalbank, die Banken und die PostFinance. Die Nationalbank versorgt die Volkswirtschaft über das Bankensystem und die PostFinance mit Bargeld. Zuständig für die operative Abwicklung des elektronischen Zahlungsverkehrs sind die SIX Group (ein Gemeinschaftsunternehmen der Banken) und die PostFinance. Die Nationalbank überwacht das Swiss Interbank Clearing (SIC) und führt in diesem System die Konten der Teilnehmer. Das SIC ist das wichtigste Zahlungssystem in der Schweiz. Es wickelt von Grossbetragszahlungen bis zum Massenzahlungsverkehr nahezu alle Interbankverpflichtungen ab.

Interbank-Zahlungssystem SIC
Die SIX Interbank Clearing AG, eine Tochtergesellschaft der SIX Group, betreibt das elektronische Interbank-Zahlungssystem SIC im Auftrag der Nationalbank. Über dieses System wickeln die Banken und teilweise auch die PostFinance ihren Zahlungsverkehr ab. Das SIC-System verfügt über eine direkte Verbindung zum Wertschriftenabrechnungssystem SECOM der SIX SIS AG. Diese Verbindung ermöglicht es, dass bei der Abwicklung von Wertschriften- und Repo-Transaktionen Lieferung und Zahlung gleichzeitig erfolgen. Seit Mai 2000 werden auch Check-Transaktionen im SIC abgewickelt. Bereits in den Vorjahren waren die übrigen Zahlungsdienstleistungen der Banken, der Datenträgeraustausch (DTA), das Lastschriftverfahren (LSV) sowie Bancomat-, Tankomat- und ec-direct-Transaktionen ins SIC integriert worden.

Euro-Zahlungsverkehr der Schweizer Banken EuroSIC
Um über einen Zugang zum Euro Zahlungssystem TARGET (Trans-European Automated Real-time Gross settlement Express Transfer) zu verfügen, betreiben die Schweizer Banken und die Post eine spezielle Clearingbank in Frankfurt, die Swiss Euro Clearing Bank (SECB). Die SECB betreibt das Zahlungssystem euroSIC, das ähnlich wie das SIC-System aufgebaut ist. Über diese Bank wickeln die meisten Schweizer Banken und die PostFinance ihre Überweisungen in Euro ab.

Informationen zu Freiburger Kantonalbank (FKB)
Mit ihrer 120-jährigen Erfahrung bietet die Freiburger Kantonalbank (FKB) die Dienstleistungen einer kundennahen Universalbank an. Ihren Kunden schlägt sie massgeschneiderte Lösungen vor. Die FKB ist Marktführerin im Kanton. Mit einer Bilanzsumme über 15 Milliarden Franken, 18 Jahre Steigerung der Ergebnisse, wird sie häufig als Vorbild in Sachen Effizienz erwähnt. Sie hat ihren Sitz in Freiburg, verfügt über 28 Niederlassungen (davon eine mobile Niederlassung), 48 Geldautomaten und einen e-banking Vertriebskanal. Die Bank beschäftigt 438 Mitarbeiter. Als juristische Person des öffentlichen Rechtes verfügt die FKB über eine Staatsgarantie, welche sie entschädigt.

Informationen zu Sterci
Sterci ist ein internationaler Software Hersteller, spezialisiert auf innovative Lösungen für die Finanzindustrie. Das Sterci Leistungsangebot unterstützt unsere Kunden bei komplexen Herausforderungen wie Zugang zu Zahlungsverkehrsnetzwerken, Format Transformation (MT-MX), Operationelles Risikomanagement und TCO. Die Sterci Global Transactions Suite stellt ganzheitliche sowie modulare Lösungen für Financial Messaging, Reconciliation und Exception Management, Financial Data Management und Business Flow Integration bereit.
Alle Sterci Lösungen sind zur Eigeninstallation sowie über unser FINMA und ISAE3402 zertifiziertes Service Bureau als Software as a Service verfügbar. Mit Hauptsitz in der Schweiz und mit 25jähriger Firmengeschichte bedient Sterci 300 Kunden in 20 Ländern. Das Unternehmen hat Niederlassungen in Singapur, Kanada, USA, GB, Frankreich und im Mittleren Osten.

 

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