GFT Group steigert Konzernumsatz um 40% auf 77,72 Mio Euro

Ulrich Dietz
Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender GFT. (Foto: GFT)

Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender GFT. (Foto: GFT)

Stuttgart / Zürich – Die GFT Group hat im ersten Quartal 2014 die positive Geschäftsentwicklung des zweiten Halbjahres 2013 fortgesetzt. Der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutliche Umsatzanstieg um 40 Prozent auf 77,72 Mio. Euro (i. Vj. 55,51 Mio. Euro) resultierte aus dem starken organischen Wachstum mit Lösungen für den Finanzsektor im Geschäftsbereich GFT sowie aus dem Zukauf des italienischen Beratungsunternehmens Sempla Mitte 2013. Der ausserhalb Deutschlands erzielte Umsatz wuchs um 56 Prozent auf 58,00 Mio. Euro, was einer Erhöhung des Auslandsanteils am Konzernumsatz auf 75 Prozent (i. Vj. 67 Prozent) entspricht. Infolge der guten Umsatzentwicklung und der hohen Auslastung im Geschäftsbereich GFT konnte das Vorsteuerergebnis (EBT) in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres auf 4,81 Mio. Euro (i. Vj. 1,55 Mio. Euro) mehr als verdreifacht werden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) verbesserte sich auf 6,08 Mio. Euro (i. Vj. 1,86 Mio. Euro).

Der auf IT-Lösungen für den Finanzsektor spezialisierte Geschäftsbereich GFT erzielte im ersten Quartal eine Umsatzsteigerung um 73 Prozent auf 55,99 Mio. Euro (i. Vj. 32,40 Mio. Euro). Bereinigt um den Umsatzbeitrag der seit dem zweiten Halbjahr 2013 konsolidierten und in diesen Geschäftsbereich integrierten Sempla (seit Januar 2014 GFT Italia) in Höhe von 10,78 Mio. Euro steigerte GFT den Umsatz um 40 Prozent. Das starke organische Wachstum resultierte im Wesentlichen aus der Fortsetzung der guten Geschäftsentwicklung im Bereich Investmentbanken und aus Projekten im Umfeld der Bankenregulierung. Hohe Umsatzzuwächse verzeichnete GFT insbesondere in Grossbritannien und den USA. Der Beitrag des Geschäftsbereichs GFT zum Konzernumsatz stieg auf 72 Prozent (i. Vj. 58 Prozent).

Der Ergebnisbeitrag (EBT) des Segments GFT stieg in den ersten drei Monaten um 154 Prozent auf 6,04 Mio. Euro (i. Vj. 2,38 Mio. Euro), was einem Anstieg der Umsatzrentabilität auf 10,8 Prozent entspricht (i. Vj. 7,4 Prozent). Die im Vergleich zum Umsatz überproportionale Ergebnissteigerung resultierte im Wesentlichen aus einem erhöhten Auslastungsgrad und positiven Skaleneffekten.

Im Geschäftsbereich emagine, der auf die personelle Besetzung von Technologieprojekten spezialisiert ist, verringerte sich der Umsatz im Berichtszeitraum um 6 Prozent auf 21,72 Mio. Euro (i. Vj. 23,09 Mio. Euro). Der Anteil am Konzernumsatz fiel im Berichtszeitraum auf 28 Prozent (i. Vj. 42 Prozent). Trotz niedrigerer Umsätze konnte durch eine erhöhte Umsatzrentabilität von 1,0 Prozent (i. Vj. 0,4 Prozent) das Ergebnis um 0,13 Mio. Euro auf 0,23 Mio. Euro (i. Vj. 0,10 Mio. Euro) gesteigert werden.

Ergebniskennzahlen vor Steuern mehr als verdreifacht
Die Vorsteuerresultate der GFT Group verdreifachten sich im ersten Quartal. So stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (EBITDA) um 227 Prozent auf 6,08 Mio. Euro (i. Vj. 1,86 Mio. Euro). GFT Italia trug, erstmals belastet durch übliche Konzernumlagen, 0,35 Mio. Euro zum EBITDA bei. Das Vorsteuerergebnis (EBT) verbesserte sich um 211 Prozent auf 4,81 Mio. Euro (i. Vj. 1,55 Mio. Euro). Die Umsatzrentabilität lag mit 6,2 Prozent um 3,4 Prozentpunkte über dem Vorjahr (2,8 Prozent). Das Ergebnis nach Steuern (Periodenüberschuss) stieg um 184 Prozent auf 3,25 Mio. Euro (i. Vj. 1,14 Mio. Euro), was einem Ergebnis pro Aktie von 0,12 Euro (i. Vj. 0,04 Euro) entspricht. Die rechnerische Steuerquote betrug 33 Prozent gegenüber 26 Prozent im Vorjahreszeitraum.

„Wir freuen uns über die Fortsetzung unseres dynamischen Wachstumskurses. Aufgrund der hohen Auslastung unserer Entwicklungszentren in Spanien und Brasilien haben wir hier auch personell weiter aufgestockt. Für das Gesamtjahr sind wir zuversichtlich, unsere Umsatz- und Ergebnisziele zu erreichen“, so Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender der GFT Technologies AG.

Mitarbeiterzahl wächst um 55 Prozent auf 2.254
Insgesamt erhöhte sich die Anzahl der Vollzeitkräfte der GFT Group zum 31. März 2014 um 55 Prozent auf 2.254 (zum 31. März 2013: 1.457). Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung und der guten Auslastung wurden die Entwicklungszentren in Spanien und Brasilien personell erheblich aufgestockt. So stieg die Mitarbeiterzahl in Spanien, verglichen mit dem Berichtszeitraum des Vorjahres, um 23 Prozent auf 1.144 (i. Vj. 932) und in Brasilien um 63 Prozent auf 210 (i. Vj. 129).

Weitere Eckdaten
Zum 31. März 2014 verfügte die GFT Group über liquide Mittel und Wertpapiere in Höhe von 45,82 Mio. Euro (31. Dezember 2013: 48,63 Mio. Euro). Das Eigenkapital betrug zum 31. März 2014 90,48 Mio. Euro und lag damit 3,33 Mio. Euro über dem Wert zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 (87,15 Mio. Euro).

Detaillierte Finanzzahlen stehen im Investor-Relations-Bereich der GFT Website unter http://www.gft.com/ir zur Verfügung. (GFT/mc/ps)

Über die GFT Group
Die GFT Group ist ein globaler Technologiepartner für digitale Zukunftsthemen – von der Ideenfindung und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle bis hin zu deren Umsetzung.
GFT steht innerhalb der GFT Group für kompetente Beratung sowie die zuverlässige Entwicklung, Implementierung und Wartung massgeschneiderter IT-Lösungen. Im Finanzsektor zählt GFT zu den weltweit führenden IT-Lösungsanbietern.
emagine bietet Unternehmen die Möglichkeit, strategische Technologieprojekte flexibel und on-demand mit geeigneten Experten zu besetzen. Dabei verfügt emagine über ein internationales Netzwerk hochqualifizierter Spezialisten.
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Die GFT Group mit Sitz in Deutschland steht seit mehr als 25 Jahren für Technologiekompetenz, Innovationskraft und Qualität. 1987 gegründet, hat die GFT Group im Geschäftsjahr 2013 mit mehr als 2.100 Mitarbeitern an 32 Standorten in acht Ländern einen Umsatz von über 260 Mio. Euro erzielt. Die GFT Aktie ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) gelistet.

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