HP-Chef könnte bei Rausschmiss Millionen bekommen

Léo Apotheker

HP-CEO Léo Apotheker.

New York – HP-Chef Léo Apotheker kann laut einem Zeitungsbericht im Falle eines Rausschmisses bei dem IT-Konzern mit einer Millionensumme rechnen. Nach Berechnungen des «Wall Street Journal» vom Donnerstag kommen für die elf Monate, die Apotheker an der Spitze von Hewlett-Packard (HP) steht, mehr als 35 Millionen US-Dollar zusammen.

Laut dem im September 2010 geschlossenen Vertrag steht ihm eine Abfindung von 7,2 Millionen Dollar zu. Hinzu kämen Aktien, die mit rund 18,8 Millionen Dollar bewertet werden. Darüber hinaus habe Apotheker bereits fast 10 Millionen Dollar erhalten, seit er im November 2010 seinen Job antrat. Das Unternehmen wollte die Berechnungen der Zeitung nicht kommentieren.

Ex-Ebay-Chefin Whitman als mögliche Nachfolgerin im Gespräch
In US-Medien wird über die Ablösung von Apotheker spekuliert. Als Nachfolgerin ist die ehemalige Ebay-Chefin Meg Whitman im Gespräch. Eine starke Fraktion im Verwaltungsrat werfe dem ehemaligen SAP-Chef eine Reihe von Managementfehlern vor. Apotheker will HP mehr in Richtung Dienstleistungen und Software ausrichten und erwägt sogar, das Kerngeschäft mit PCs abzuspalten. Die Umbaupläne kommen aber weder innerhalb des Unternehmens noch bei den Aktionären gut an. Entsprechend positiv wurden die Gerüchte am Mittwoch an der Börse aufgenommen. (awp/mc/ps)

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