Huawei stützt laut einer Studie über 220’000 Arbeitsplätze in Europa

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(Bild: Huawei)

Zürich – Huawei hat 2019 16,4 Mrd Euro (ca. 17,55 Mrd Franken) zum europäischen BIP beigetragen und 224’000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt unterstützt. Dies geht aus der Studie «The economic impact of Huawei in Europe» von Oxford Economics hervor, in der der wirtschaftliche Beitrag Huaweis zu Key-Performance-Indikatoren wie BIP, Arbeitsplätzen und Steuern in Europa untersucht wurde.

In 18 der 31 analysierten Länder lagen die Beiträge zum nationalen BIP über 100 Millionen Euro. Im Verhältnis zum Umfang des BIP hatte Huawei den grössten Impact in Ungarn, wo sein Beitrag 2019 0.49 Prozent des BIP ausmachte. Es folgen die Schweiz mit einem Beitrag in Höhe von 0.22 Prozent des BIP und Grossbritannien mit 0.16 Prozent des BIP.

Beim «Fussabdruck» in punkto Beschäftigung waren in absoluten Zahlen die drei grössten Nutzniesser Grossbritannien mit 51’100, Deutschland mit 44’800 und Ungarn mit 21’500 Arbeitsplätzen, die direkt oder indirekt auf die Aktivitäten von Huawei zurückzuführen sind. Relativ gesehen profitierte Ungarn am meisten: 0.45 Prozent der Gesamtbeschäftigung in Ungarn waren in irgendeiner Weise mit den Tätigkeiten von Huawei verbunden. Die Schweiz nimmt mit 0.22 Prozent der Gesamtbeschäftigung den 2. Rang ein.

Die wirtschaftliche Tätigkeit von Huawei generiert zudem Steuereinnahmen über die direkt von Huawei gezahlte Körperschaftssteuer sowie über die durch die Verbraucherausgaben generierten Umsatzsteuern in den untersuchten europäischen Länder. Der Gesamtbetrag der durch Huaweis Aktivitäten kumulierten Steuern belief sich 2019 auf 6.6 Mrd Euro (ca. 7.13 Mrd Franken) und hat sich damit seit 2015 fast verdoppelt. Huawei zahlte 2019 schätzungsweise 1.6 Mrd Euro (ca. 1.73 Mrd Franken) an direkten Steuern an die europäischen Behörden. Die durch die indirekten und induzierten Kanäle generierten Steuern waren mit insgesamt 5 Mrd Euro (ca. 5.4 Mrd Franken) noch um einiges höher.

Gegenstand der Studie waren auch Huaweis Investments in Forschung und Entwicklung. Das Technologieunternehmen hat laut dem von der Europäischen Kommission veröffentlichten «EU-Industrial R&D Investment Scoreboard» im Jahr 2018/19 weltweit 12.7 Mrd Euro (ca. 13.73 Mrd Franken) investiert. In Europa wird Huaweis Zusammenarbeit mit der Industrie und der akademischen Welt über 23 Forschungsstandorte – darunter eines in Zürich und Lausanne – vorangetrieben, die vom Europäischen Forschungsinstitut Huawei in Leuven, Belgien, gesteuert werden.

Haitao Wang, CEO von Huawei Schweiz, kommentiert: «Huawei ist seit 2008 in der Schweiz aktiv. Wir leisten unseren Beitrag als Schweizer Körperschaft, als Arbeitgeber, als Investor und als lokal verankertes Unternehmen mit einem vielfältigen sozialen Engagement. Mit unseren Technologien sorgen wir zudem für einen stabilen und sicheren Netzbetrieb und höchste Qualität in den von uns betreuten Infrastrukturen im Telekommunikations- wie Enterprise-Geschäft. Wir werden auch in Zukunft gemeinsam mit unseren Partnern nachhaltigen Wert überall da schaffen, wo wir präsent sind.»

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