MuleSoft-Studie: Mehrheit der Firmen erwartet Verluste, wenn die digitale Transformation in den nächsten 12 Monaten nicht vorankommt

MuleSoft-Studie: Mehrheit der Firmen erwartet Verluste, wenn die digitale Transformation in den nächsten 12 Monaten nicht vorankommt

MuleSoft-Studie: Mehrheit der Firmen erwartet Verluste, wenn die digitale Transformation in den nächsten 12 Monaten nicht vorankommt
(Bild: © Coloures-Pic / AdobeStock)

Zürich – MuleSoft, Anbieter der führenden Application Network Plattform, hat den Connectivity Benchmark Report 2020 vorgestellt, eine Untersuchung zum Status quo der IT und der digitalen Transformation. Die Umfrage unter 800 IT-Entscheidern aus Organisationen mit mindestens 1’000 Mitarbeitern weltweit zeigt, dass die digitale Transformation bei so gut wie allen Unternehmen als strategisches Ziel weit oben auf der Agenda steht. 95 Prozent betreiben oder planen im laufenden Jahr entsprechende Initiativen. 90 Prozent stellen dabei insbesondere die Integration ihrer Systeme vor grosse Herausforderungen, was sich negativ auf Umsatz, Produkteinführungen und die Kundenwahrnehmung auswirken kann.

Unternehmen geraten bei der digitalen Transformation immer mehr unter Druck. Dreiviertel der Befragten erwarten Umsatzrückgänge, wenn sie ihre Initiativen nicht innerhalb der nächsten 12 Monate entscheidend voranbringen. Dabei treffen sie häufig auf eine grosse Hürde: von durchschnittlich 837 verschiedenen Anwendungen in Unternehmen sind nur 30 Prozent miteinander integriert. Eine vollständige Sicht auf den Kunden ist dadurch nicht möglich. Wenig überraschend kann in der Folge auch mehr als die Hälfte keine durchgängige Kundenerfahrung bieten.

Der Connectivity Benchmark Report 2020 zeigt Chancen und Risiken der digitalen Transformation für Unternehmen auf. Die vollständige Studie steht hier zum Download bereit: https://www.mulesoft.com/lp/reports/connectivity-benchmark

Die IT muss schneller und schlanker werden – doch die Schere zwischen Aufgaben und Budget geht weiter auseinander
Herkömmliche IT-Operations-Modelle funktionieren oft nicht mehr. Unternehmen müssen daher neue Wege finden, Projekte zu beschleunigen. Bei mindestens der Hälfte der Befragten steht einer gestiegenen Arbeitsbelastung um 40 Prozent (Vorjahr: 32 Prozent) eine durchschnittliche Budgetsteigerung um weniger als 10 Prozent gegenüber. Gleichzeitig sind bei 82 Prozent der Unternehmen die IT-Teams für die vernetzte Kundenerfahrung verantwortlich. Es ist daher nicht verwunderlich, dass fast 60 Prozent ihre angestossenen Digitalisierungsprojekte 2019 nicht wie geplant abschliessen konnten und rund 70 Prozent der Arbeitszeit in den IT-Betrieb statt in Innovationen und Weiterentwicklung fliesst.

Unternehmen können die Potenziale von APIs ohne unternehmensweite Strategie nicht heben
Die überwältigende Mehrheit der Unternehmen weiss um die Stärken und Vorteile von APIs, bereits 80 Prozent nutzen offene oder private APIs. Dennoch verfügen nur wenige von ihnen (12 Prozent) über eine Strategie für deren unternehmensweiten Einsatz. So nutzt mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen APIs für isolierte Projekte bzw. nur innerhalb bestimmter Geschäftsbereiche. Entwickler in Unternehmen können nur 42 Prozent der Software-Assets und -Komponenten mehrfach nutzen; 80 Prozent können APIs nicht ohne weiteres weitergeben.

Die Wiederverwendung von APIs steht in direktem Zusammenhang mit Innovationsgeschwindigkeit, Betriebseffizienz und Umsatz
Eine API-Strategie, die Self-Service und Wiederverwendung von Programmierschnittstellen ermöglicht, beschleunigt Innovation, steigert Produktivität und erschliesst neue Umsatzströme. Über die Hälfte (52 Prozent) bestätigt, dass die IT den grössten Mehrwert für ihre Unternehmen durch wiederverwendbare Integrationen schafft. Denn dadurch lässt sich viel Zeit und Geld in Folgeprojekten sparen. Dennoch nutzen nur 46 Prozent der Befragten APIs, um ihre Prozesse bei der Anwendungsentwicklung effizienter zu gestalten. Nutzer von APIs berichten hingegen von gesteigerter Produktivität (54 Prozent), schnelleren Innovationen (47 Prozent) sowie verbesserter Agilität und Self-Service-Möglichkeiten im IT-Betrieb (46 Prozent).

«CIOs sind in einer guten Ausgangsposition, die digitale Transformation ihrer Organisationen zu leiten. IT-Führungskräfte aus allen Branchen brauchen ein neues Betriebsmodell, das das Tempo der Bereitstellung von Software und Services beschleunigt, die organisatorische Flexibilität erhöht und Innovationen in grossem Massstab ermöglicht», so Simon Parmett, CEO von MuleSoft. «Mit einem API-getriebenen Ansatz können CIOs die Taktung im Unternehmen verändern und als Manager eines modularen Unternehmens auftreten, um den Zugang zu bestehenden Assets und neuen Fähigkeiten gleichermassen zu ermöglichen.» (Salesforce/mc/ps)

Methodik
MuleSoft hat in Zusammenarbeit mit Vanson Bourne bereits zum fünften Mal den Connectivity Benchmark Report aufgelegt. Dafür würden 800 IT-Verantwortliche von Unternehmen und Behörden mit mindestens 1’000 Mitarbeitern aus der ganzen Welt befragt. Ziel der Untersuchung ist es, den geschäftlichen Mehrwert der digitalen Transformation zu ermitteln und mehr über die erfolgreichsten Strategien von IT-Leitern zu erfahren. Die Onlinebefragung wurde im Oktober und November 2019 in den USA, UK, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Australien, Singapur, Hongkong und Japan durchgeführt. Die Teilnehmer wurden zuvor einem strengen, mehrstufigen Verifizierungsprozess unterzogen.

Über die Anypoint Platform
MuleSofts Anypoint Platform™ gilt als die derzeit führende Platform für Application Networks. Sie gestattet es Unternehmen – unter Zuhilfenahme von API-geführter Konnektivität – aus Apps, Daten und Endgeräten zusammengesetzte Anwendungen zu erstellen und so ein flexibles Anwendungsnetzwerk zu kreieren. Die Anypoint Plattform ist eine vereinheitlichte Lösung, die sowohl eine iPaaS (https://www.mulesoft.com/integration-solutions/api/ipaas) als auch ein Management-System (https://www.mulesoft.com/platform/api/manager), welches den gesamten Lebenszyklus einer API abdeckt, beinhaltet und On-Premises (https://www.mulesoft.com/platform/soa/mule-esb-open-source-esb) wie in der Cloud erhältlich ist.

Über MuleSoft, ein Salesforce Unternehmen
MuleSoft hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen dabei zu unterstützen, Veränderungen und Innovationen zu beschleunigen – durch eine einfach zu handhabende Lösung, die Anwendungen, Daten (https://www.mulesoft.com/integration-solutions/dataweave-integration) und Endgeräte (https://www.mulesoft.com/integration-solutions/api/iot) aus aller Welt miteinander verbindet. Bereits heute hilft die marktführende Anypoint Platform™ von MuleSoft mit ihrem API-geführten Ansatz für mehr Konnektivität tausenden Unternehmen dabei, Application Networks aufzubauen. Über diese Anwendungsnetzwerke werden bislang nichteinsatzfähige Daten des Unternehmens nutzbar gemacht. Unternehmen können sich so neue Umsatzkanäle erschliessen, ihre operative Effizienz steigern und differenziertere Nutzererlebnisse kreieren. Für weitergehende Informationen über MuleSoft besuchen Sie:
https://www.mulesoft.com/de/.

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