Salesforce hebt Prognose erneut an – Weiter gute Geschäfte

Marc Benioff
Marc Benioff, Chairman und CEO von Salesforce. (Foto: Salesforce)

San Francisco – Der SAP-Rivale Salesforce hat auch im zweiten Geschäftsquartal gute Geschäfte gemacht und die Jahresprognosen erneut angehoben. Der Umsatz dürfte im Gesamtjahr bei 26,2 bis 26,3 Milliarden US-Dollar liegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Zuvor hatte Salesforce 25,9 bis 26 Milliarden Dollar angepeilt, Experten erwarten das Erreichen des oberen Spannenendes.

Beim bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) ist Salesforce mit 4,36 bis 4,38 Dollar noch optimistischer geworden. Analysten rechnen mit 3,84 Dollar und damit bereits mit einem Übertreffen der alten Prognose von 3,79 bis 3,81 Dollar.

Im zweiten Quartal legte der Umsatz um 23 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 6,34 Milliarden Dollar zu. Das EPS stieg um 4 Cent auf 1,48 Dollar. Bei beiden Grössen hatten Experten mit weniger gerechnet.

Zuversicht auch dank Slack-Übernahme
Vorstandsvorsitzender Marc Benioff verwies darauf, dass Unternehmen und Regierungen weltweit die Beschleunigung ihrer digitalen Transformation weiter vorangetrieben hätten. Finanzchefin Amy Weaver zeigte sich zuversichtlich, dass die jüngst übernommene Kommunikationsplattform Slack weiter für Dynamik sorgen werde.

Salesforce ist auf cloudbasierte Unternehmenssoftware spezialisiert. Firmenchef Marc Benioff hat auch durch mehr als 60 Übernahmen in den vergangenen 21 Jahren aus einem Dot-Com-Startup einen Riesen des Cloud-Computing gemacht. Anfang Dezember hatte Salesforce die Übernahme des Bürokommunikationsdienstes Slack für knapp 30 Milliarden Dollar angekündigt.

Anleger schlossen sich dem Optimismus des Unternehmens an. Der Aktienkurs von Salesforce sprang zuletzt im nachbörslichen Handel um knapp zwei Prozent nach oben. (awp/mc/ps)


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