Salt 2025 mit mehr Umsatz und Gewinn

Salt 2025 mit mehr Umsatz und Gewinn
Salt-CEO Max Nunziata. (Foto: David Biedert / Salt)

Zürich – Salt hat im vergangenen Jahr deutlich mehr umgesetzt und verdient. Auch bei den Kundenzahlen hat sich der drittgrösste Telekomkonzern weiter gesteigert.

Der Umsatz stieg 2025 um 4,4 Prozent auf 1,19 Milliarden Franken, wie Salt am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen nach Abzug der Leasingkosten (EBITDAaL) kletterte gar um 8,8 Prozent auf 514,1 Millionen Franken. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 43,4 Prozent von 41,6 Prozent im Vorjahr.

Weiterhin zugelegt hat Salt bei den lukrativen Handyabokunden: Hier lockte der Konzern 110’000 neue Abonnenten an, womit deren Zahl auf 1,86 Millionen stieg. Auch im Breitbandgeschäft mit Internet, TV und Festnetztelefonie stieg die Kundenzahl um 48’000 auf 313’000. Man habe vom Glasfaserausbau in der Schweiz profitiert, hiess es weiter.

Dank der Partnerschaften mit der Swisscom, Swiss Fibre Net und lokalen Versorgungsunternehmen erreiche Salt derzeit rund 2,9 Millionen Haushalte. Dies entspreche etwa 60 Prozent aller Haushalte in der Schweiz, hiess es.

Firmenkundengeschäft läuft
Im Firmenkundengeschäft habe man eine Reihe von Unternehmen gewonnen. Darunter seien etwa Cembra Money Bank, die Warenhausgruppe Globus, der Logistiker Planzer oder Swisslos, schrieb Salt.

Das Geschäft mit anderen Telekomanbietern, die das Salt-Netz benutzen (im Fachjargon Wholesale), sowie das Partnerschaftsgeschäft legten zu. So nutzt auch der Breitbandanbieter Green die Glasfaserinfrastruktur von Salt. Zudem ist auch der deutsche Streaminganbieter Sky in der Schweiz ins Internet- und Mobiltelefoniegeschäft eingestiegen, wobei er die Salt-Netze benutzt.

Salt habe sich 2025 in einem immer wettbewerbsintensiveren Markt sowohl auf der Kunden- als auch auf der Finanzseite überdurchschnittlich entwickelt, erklärte Konzernchef Max Nunziata im Communiqué.

Zudem habe Salt 2025 auch sein Vertriebsnetz weiter gestärkt. Aktuell betreibe das Unternehmen über 110 Shops in der Schweiz. Man wolle weiterhin gezielt in den Vertrieb investieren. (awp/mc/ps)

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