Studie zu Big Data Analytics: CIO muss Führung übernehmen

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Zürich – Big Data Analytics sind für CIOs und IT-Verantwortliche eine einmalige Chance, ihren Beitrag zu den strategischen Unternehmenszielen signifikant zu steigern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Analystenhauses IDC unter dem Titel „The CIO’s Chance of a Lifetime: Using Big Data and Analytics as the Ticket to Strategic Relevance“. Die Studie wurde von SAS, einem der weltgrössten Softwarehersteller, unterstützt und basiert auf einer Befragung von 587 IT-Managern, Fachbereichsverantwortlichen und Analytics-Experten.

Einigkeit herrscht unter den Befragten, wenn es um das Potenzial von Big Data und Analytics für die Geschäftsentwicklung geht – rund 95 Prozent unterstreichen das. Allerdings kann weniger als ein Drittel diesen Mehrwert tatsächlich beziffern. Und: Für die IT sind Big Data Analytics eine grosse Chance, aber auch ein Risiko. Denn in den Augen der Fachabteilungen ist die IT nicht selten eher ein Bremsklotz als eine Unterstützung bei der Nutzung von Analytics für Geschäftsprozesse. Das verleitet die Fachbereiche unter anderem dazu, die IT zu umgehen oder eine eigene „Schatten-IT“ aufzubauen. Insgesamt stellt die Studie fest, dass die IT weniger an der Analytics-Strategie beteiligt ist, als sie selbst glaubt. Zudem sind die Fachbereiche mit der Unterstützung durch die IT weniger zufrieden als umgekehrt.

CIO muss Führung und Koordination von Analytics übernehmen
Wenn Business und IT wirklich mit einer gemeinsamen Strategie arbeiten, sind ganz neue Einblicke ins eigene Geschäft möglich. Und wenn man diese Erkenntnisse richtig aufs gesamte Unternehmen überträgt und an den richtigen Stellen anwendet, erschliesst sich viel Wachstumspotenzial. Aber diese gemeinsame Arbeit muss kanalisiert werden. Das ist die grosse Chance des CIO. Er hat jetzt die einmalige Möglichkeit, den Austausch auf der fachlichen und technischen Seite zu steuern und einen unternehmensweiten Standard zu etablieren, wie Daten zu nutzen sind.

Dazu ist es aber erforderlich, klare Zeichen zu setzen – denn der Analytics-Trend in den Unternehmen entwickelt sich allmählich weg von der IT: 38 Prozent der in der Studie Befragten geben an, dass die Mehrzahl der Analytics-Experten in einer zentralen Einheit ausserhalb der IT angesiedelt ist. Rund 21 Prozent geben an, dass diese Einheit die Analytics-Strategie massgeblich bestimmt.

Erhebliche Unterschiede bestehen auch in der Wahrnehmung des Beitrags der IT im Analytics-Prozess von Unternehmen. In der IT selbst herrscht die Meinung vor, dass sie massgeblich für die Entwicklung der Analytics-Strategie zuständig sei und auch über die Finanzierung entsprechender Projekte entscheide. Verantwortliche anderer Abteilungen sehen das signifikant anders. (SAS/mc)

Über SAS
SAS ist mit 3,02 Milliarden US-Dollar Umsatz einer der grössten Softwarehersteller der Welt. Im Business-Intelligence-Markt ist der unabhängige Anbieter von Business-Analytics-Software führend. Die SAS Lösungen für eine integrierte Unternehmenssteuerung helfen Unternehmen an insgesamt mehr als 70.000 Standorten dabei, aus ihren vielfältigen Geschäftsdaten konkrete Informationen für strategische Entscheidungen zu gewinnen und damit ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Mit den Softwarelösungen von SAS entwickeln Unternehmen Strategien und setzen diese um, messen den eigenen Erfolg, gestalten ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabel, steuern die gesamte Organisation und erfüllen regulatorische Vorgaben. 91 der Top-100 der Fortune-500-Unternehmen vertrauen auf SAS.

Firmensitz der 1976 gegründeten US-amerikanischen Muttergesellschaft ist Cary, North Carolina. SAS Schweiz beschäftigt derzeit rund 60 Mitarbeiter und hat Niederlassungen in Zürich und Genf.

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