Swisscom-Tochter Localsearch baut rund 5% der Stellen ab

Stefano Santinelli
Stefano Santinelli, CEO Localsearch (Foto: Swisscom)

Zürich – Die Swisscom-Tochter Localsearch (local.ch/search.ch – vormals Swisscom Directories) baut rund 5% ihrer Stellen vor allem im angestammten Geschäft als Verzeichnisanbieter ab. Stellen sollen hingegen in neuen Geschäftsfeldern geschaffen werden.

Localsearch wolle sich von einem Verzeichnisanbieter zum führenden Marketingpartner für Schweizer KMU transferieren, teilte die Swisscom-Tochter am Dienstag mit. Rund 5% oder gut 40 Stellen sollen dabei abgebaut werden. Aktuell beschäftigt Localsearch rund 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Trennungsgespräche mit den Betroffenen würden im Juni geführt, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Je nach Kündigungsfristen könnten die Mitarbeitenden noch mehrere Monate bei Localsearch bleiben. Mit den Gewerkschaften und der Personalkommission habe man sich auf einen Sozialplan geeinigt.

80 neue Stellen im Bereich New Business
Wie der Sprecher weiter erklärte, sind bisher im Bereich New Business rund 80 Stellen geschaffen worden. Weitere Stellen seien geplant insbesondere im Präsenz-Management und in einer neu gegründeten Tochtergesellschaft.

Die Digitalisierung eröffne dem Unternehmen und seinen Kunden – den KMU in der Schweiz – neue Möglichkeiten. Auch Klein- und Kleinstunternehmen könnten von Suchmaschinenoptimierung, Sozialen Netzwerken, Bewertungsplattformen und der Onlinemobilität der Kundschaft profitieren.

Das bestehende Angebot soll etwa um Möglichkeiten zur Pflege der digitalen Präsenz auf wichtigen Online-Plattformen sowie Karten- und Navigationsdiensten erweitert werden. Weiter sollen neue Dienstleistungen für Social Media Plattformen entwickelt werden. Eine neue Tochter soll zudem eine KMU-Lösung für die einfache und günstige Umsetzung von Online- und Mobile-Kampagnen entwickeln.

Localsearch hat das Jahr 2016 nach eigenen Angaben mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Das Unternehmen gehört zu 69% dem Telekomkonzern Swisscom und zu 31% dem Zürcher Medienunternehmen Tamedia. (awp/mc/pg)

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