TI: Nachfrage nach Elektronikteilen sinkt

Richard Templeton, CEO Texas Instruments.

Dallas – Der Elektronikmarkt scheint abzuflauen. Der bedeutende US-Bauteilehersteller Texas Instruments musste am späten Donnerstag (Ortszeit) seine Erwartungen an das laufende vierte Quartal herunterschrauben. Es gebe «eine geringere Nachfrage über viele Märkte, Kunden und Produkte hinweg», teilte das Unternehmen am Sitz in Dallas mit. Ausnahme seien Mobilfunk-Chips.

Texas Instruments geht nun davon aus, im Schlussquartal einen Umsatz von 3,19 bis 3,33 Milliarden US-Dollar zu erzielen, nachdem sich das Unternehmen zuvor bis zu 3,54 Milliarden Dollar (2,65 Mrd Euro) zugetraut hatte. Der Gewinn pro Aktie soll nun bei 0,21 bis 0,25 Dollar herauskommen nach zuvor bis zu 0,36 Dollar.

Barometer für gesamte Elektronikbranche
Texas Instruments ist führend bei analogen und integrierten Prozessoren für einfache Rechenaufgaben. Die Chips kommen in Waschmaschinen ebenso zum Einsatz wie in Handys, Fernsehgeräten oder Industrieanlagen. Daher gilt Texas Instruments als Barometer für die gesamte Elektronikbranche. Nachbörslich fiel der Aktienkurs um 5 Prozent. (awp/mc/pg)

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