Aktien Asien: Gemischtes Bild nach Handelsabkommen

Aktien Asien: Gemischtes Bild nach Handelsabkommen

Tokio / Hongkong / Shanghai – Nach einem am Mittwoch vereinbarten Handelsabkommen zwischen den USA und Japan haben sich die Börsen in Japan wieder leicht in die Gewinnzone vorgewagt. In China vermochten zuletzt beschwichtigende Worte Donald Trumps über den Handelskrieg beider Länder dagegen wenig Hoffnung an den Märkten zu säen.

Die USA und Japan haben ein neues Handelsabkommen für die Sektoren Landwirtschaft und Digitales abgeschlossen, um den gegenseitigen Warenaustausch weiter anzukurbeln. Die USA könnten dank niedrigerer oder abgeschaffter Zölle bald zusätzliche Produkte wie Rindfleisch, Mais, Weizen und Wein im Wert von insgesamt sieben Milliarden US-Dollar nach Japan exportieren, erklärte Trump am Mittwoch bei der Unterzeichnung des Abkommens. Dies sei ein „grosser Sieg“ für US-Landwirte, so Trump. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe sprach bei der Unterzeichnung von einem für beide Seiten vorteilhaften Abkommen.

Zugleich hatte Trump mit Blick auf den Zollstreit mit China verkündet, dass es „gute Chancen“ für einen Deal gebe. Dieser rücke „näher und näher“, sagte er. Anleger hatten sich zuletzt die Frage gestellt, ob ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten Einfluss auf die geplanten Gespräche der beiden Länder haben könnte. Die Demokraten werfen dem Republikaner Verfassungsbruch vor. Die Entwicklung hatte die Wall Street zunächst belastet.

Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörsen notierte zuletzt erneut mit 0,33 Prozent im Minus bei 3858,21 Zählern. Etwas fester stand dagegen der Hang-Seng-Index in Hongkong mit einem Zuwachs von 0,16 Prozent auf 25987,89 Punkte. Der japanische Leitindex Nikkei 225 gewann 0,13 Prozent auf 22048,24 Punkte dazu. (awp/mc/ps)

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