Aktien Asien: Moderate Verluste in Japan und China – Hongkong erholt sich

Nikkei
(Adobe Stock)

Tokio / Hongkong / Shanghai – Nach einem schwachen Wochenbeginn haben Asiens wichtigste Aktienmärkte am Dienstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Während Japan und die chinesischen Festlandsbörsen etwas weiter nachgaben, ging es in Hongkong wieder bergauf.

Die Anleger warten auf eine ganze Reihe von Konjunkturdaten aus den USA und Europa, die Hinweise für den Zustand der Weltwirtschaft liefern dürften. Aufmerksamkeit sollte vor allem der US-Arbeitsmarktbericht an diesem Freitag finden.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 verabschiedete sich am Dienstag 0,16 Prozent tiefer bei 28’814,34 Punkten aus dem Handel. Zuvor war bekannt geworden, dass die Investitionen der dortigen Unternehmen zwischen Januar und März das vierte Quartal in Folge zurückgegangen waren.

Der CSI-300-Index , der die Aktien der 300 grössten börsennotierten Unternehmen vom chinesischen Festland beinhaltet, trat mit einem Minus von 0,05 Prozent bei 5328,65 Punkten auf der Stelle. Der Hongkonger Hang-Seng-Index schaffte hingegen ein Plus von 0,78 Prozent auf 29’371,00 Zähler.

Die Stimmung auch bei den kleineren und mittelgrossen Industriebetrieben der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft bleibt gut: Der vom Wirtschaftsmagazin «Caixin» veröffentlichte Einkaufsmanagerindex zog im Mai in China erwartungsgemäss moderat an.

Bereits am Vortag hatte Chinas Regierung den Stimmungsindikator für die grossen und staatlich dominierten Industrieunternehmen veröffentlicht. Dieser war zwar entgegen der prognostizierten Stagnation leicht gesunken, aber ebenso wie der Caixin-Index über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten geblieben. (awp/mc/ps)

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