Aktien Asien/Pazifik: Japan und China wenig bewegt – Lockdown belastet Hongkong

Nikkei
(Adobe Stock)

Tokio / Hongkong / Shanghai / Sydney – Inflations- und Wachstumssorgen haben Asiens wichtigste Aktienmärkte am Donnerstag ausgebremst. Während die Kurse in Japan und an den chinesischen Festlandsbörsen kaum von der Stelle kamen, ging es in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong deutlich bergab.

Der Hongkonger Hang-Seng-Index , der tags zuvor vor allem unter schwachen Technologiewerten gelitten hatte, verlor zuletzt weitere 1,13 Prozent auf 21’054,00 Punkte. Ihn belastete den Experten der Deutschen Bank zufolge die Entscheidung der lokalen Behörden, angesichts steigender Corona-Zahlen wieder schärfere Lockdown-Massnahmen in Kraft zu setzen – einen Tag, nachdem die Bestimmungen in Shanghai deutlich gelockert worden waren.

Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen des chinesischen Festlands beendete den Handel 0,13 Prozent fester bei 4088,43 Punkten. An diesem Freitag findet in China und Hongkong kein Börsenhandel statt, womit die Handelswoche hier schon vorzeitig endet.

Der Tokioter Leitindex Nikkei 225 schloss am Donnerstag 0,16 Prozent tiefer bei 27’413,88 Zählern. Die Aktien von Toshiba verteuerten sich um 1,8 Prozent, nachdem der angeschlagene Technologiekonzern mitgeteilt hatte, er habe insgesamt zehn Übernahmeofferten erhalten – acht davon beinhalteten ein anschliessendes Ende der Börsennotierung, während die zwei übrigen Geschäftskooperationen einen Fortbestand des Unternehmens an der Börse vorsähen. Am Montag war die Frist für die Vorlage unverbindlicher Angebote abgelaufen. (awp/mc/ps)

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