Aktien Asien: Uneinheitlich – Budweiser Brewing schlagen sich wacker

Aktien Asien: Uneinheitlich – Budweiser Brewing schlagen sich wacker

Tokio / Hongkong / Shanghai – Uneinheitlich haben sich die asiatischen Börsen zum Wochenbeginn gezeigt. Während die Kurse in Schanghai und vor allem in Tokio nachgaben, legten die Notierungen an der Börse in Hongkong am Montag leicht zu.

Chinas Aktien konnten nicht von einer überraschend robusten Stimmung unter Einkaufsmanagern profitieren. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörsen gab zuletzt um 0,38 Prozent auf 3837,95 Zähler nach. Der Einkaufsmanagerindex des chinesischen Wirtschaftsmagazins „Caixin“, der die Stimmung in kleineren und mittleren Unternehmen misst, stieg auf den höchsten Stand seit eineinhalb Jahren. Experten hatten dagegen mit einem leichten Rückgang gerechnet. Analyst Stephen Innes vom Broker Oanda nannte die Zahlen „ermutigend“.

In Tokio schloss der japanische Leitindex Nikkei 225 0,6 Prozent niedriger bei 21’755,84 Punkten. Das war der niedrigste Stand seit fast drei Wochen. Die Industrieproduktion des Landes ging im August im Vergleich zum Vormonat zurück. „Für das exportorientierte Japan ist das ein besorgniserregender Wert“, sagte Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Auch Japan leide unter der globalen Konjunkturschwäche.

In Hongkong rückte dagegen der Hang-Seng-Index zuletzt um 0,52 Prozent auf 26 091,03 Zähler vor. Hier standen die Papiere von Budweiser Brewing mit ihrem ersten Handelstag im Fokus. Der weltgrösste Bierbrauer AB Inbev hatte das Asien-Geschäft an die Börse gebracht, musste dafür allerdings beim Platzierungspreis kleine Brötchen backen: Mit 27 Hongkong-Dollar wurden die 1,45 Milliarden Aktien bei Anlegern am unteren Rand der Ausgabespanne platziert. Am ersten Börsentag schlugen sich die Papiere wacker: Mit zuletzt gut 28 Dollar lagen sie um rund vier Prozent über dem Ausgabepreis. (awp/mc/ps)

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