Asien-Schluss: China-Börsen fest – Japan schwächer

Asien-Schluss: China-Börsen fest – Japan schwächer

Tokio / Hongkong / Shanghai – Mit uneinheitlicher Tendenz haben sich Asiens wichtigste Aktienmärkte am Montag präsentiert. Während die Tokioter Börse schwächer schloss, wiesen die chinesischen Handelsplätze positive Vorzeichen auf. Im Anlegerfokus standen die stockenden Atomgespräche der USA mit Nordkorea.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte führende Funktionäre der herrschenden Arbeiterpartei zu „Offensivmassnahmen“ für die nationale Sicherheit aufgerufen, falls die USA an ihren Sanktionen festhielten. Pjöngjang hatte Washington ein Ultimatum für US-Konzessionen im Streit um sein Atomwaffenprogramm einseitig bis zum Jahresende gesetzt. In Südkorea wird befürchtet, Nordkorea könnte sein Moratorium für Tests von Atombomben und Langstreckenraketen aufheben.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss am letzten Handelstag des Jahres mit einem Minus von 0,76 Prozent bei 23 656,62 Punkten. Für das Jahr 2019 war die Bilanz des japanische Leitindex mit plus 18,2 Prozent aber sehr positiv, nachdem im Vorjahr noch ein Minus von rund 12 Prozent angefallen war. Marktexperten schrieben die satten Gewinne in diesem Jahr vor allem der ultralockeren Geldpolitik der Bank of Japan zu.

Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörsen stieg am Montag um 1,48 Prozent auf 4081,63 Punkte. In Hongkong notierte der Hang Seng zuletzt 0,45 Prozent höher bei 28 351,57 Punkten. An den Börsen in Festland-China und Hongkong wird am Dienstag noch gehandelt. (awp/mc/ps)

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