Asien Schluss: Überwiegend schwach

Nikkei-Index

Tokio – Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte haben am Mittwoch mit der Ausnahme von Tokio mehrheitlich schwächer geschlossen. Insbesondere die chinesischen Aktienmärkte gaben an ihrem ersten Handelstag im neuen Jahr nach. Ein Börsianer in Shanghai kommentierte, dass Investoren in China besorgt seien über die Liquidität im Markt.

Dadurch verstärke sich die Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung, nachdem der chinesische Premierminister Wen Jiabao von recht schwierigen Geschäftsbedingungen im ersten Quartal gesprochen habe. Die Inflation bleibe hoch und die Nachfrage aus Übersee schwächele. In Tokio hingegen kam am ersten Handelstag des Jahres der Aufholbedarf gegenüber den bisherigen Kursgewinnen an den übrigen Weltbörsen zur Geltung.

Der Nikkei 225 schloss mit 1,24 Prozent Gewinn bei 8.560,11 Punkten fester. Der MSCI Asia Apex 50, der die Aktienkurse der 50 grössten Unternehmen Asiens exklusive Japan abbildet, beendete hingegen den Tag mit minus 0,39 Prozent bei 753,56 Punkten. In Hongkong gab der Hang-Seng 0,80 Prozent auf 18.727,31 Punkte nach. Der Shenzhen CSI 300 Index in Shanghai, der die Aktien der 300 grössten festlandchinesischen Aktien mit einer Börsennotierung in Shanghai oder Shenzhen enthält, fiel um 2,00 Prozent auf 2.298,75 Punkte.

In Singapur konnte der FTSE Straits Times Index 0,84 Prozent auf 2.711,02 Punkte zulegen. Im Mumbai jedoch gab der Sensex 30 mit 0,36 Prozent Verlust etwas auf 15.882,64 Punkte nach.

Der japanische Chiphersteller Elpida und der Elektronikriese Toshiba befinden sich laut einem Bericht der Zeitung «DigiTimes» in Gesprächen zur Zusammenlegung ihrer Geschäfte. Während Elpida die Spekualtion nicht kommentieren wollte, dementierte ein Sprecher von Toshiba den Bericht. Trotzdem ging es für die Aktien von Elpida um 5,59 Prozent nach oben. Toshiba gaben mit 0,95 Prozent Verlust etwas nach. (awp/mc/pg)

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