Brent-Öl hält sich knapp über 100 Dollar

Ölfässer

New York – Die Ölpreise haben sich am Dienstag trotz leichter Verluste auf hohem Niveau gehalten. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im März kostete gegen Mittag 100,54 Dollar. Das waren 47 Cent weniger als am Montag. Zu Wochenbeginn war der Brent-Preis erstmals seit 28 Monaten über die Marke von 100 Dollar geklettert.

Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank bis zum Mittag um 76 Cent auf 91,43 Dollar.

Politische Ansteckungsgefahren

Laut Commerzbank werden die Ölpreise derzeit vor allem durch Ängste vor einer drohenden Angebotsverknappung getrieben. Die politischen Unruhen in Ägypten und Tunesien bergen demnach hohe Ansteckungsgefahren für die Nachbarländer. Hierzu gehören die grossen nordafrikanischen Ölproduzenten Libyen und Algerien. «Auch wenn die Tumulte die Öllieferungen bislang nicht beeinflusst haben, könnte die geopolitische Risikoprämie eher noch weiter steigen», schreiben die Rohstoffexperten der Commerzbank in einer Studie.

Auch Opec-Öl deutlich teurer
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 95,53 Dollar. Das waren 1,43 Dollar mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ps/12)

Opec-Korbpreis

WTI / NYMEX

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