CH-Eröffnung: Höhenflug hält auch dank Nestlé an

CH-Eröffnung: Höhenflug hält auch dank Nestlé an
(Adobe Stock)

Zürich – Der Schweizer Aktienmarkt knüpft am Donnerstag an die starke Performance der vergangenen drei Wochen an und legt auf Rekordniveau weiter zu. Der Gesamtmarkt profitiert dabei insbesondere von den sehr starken Nestlé, aber auch von den übrigen Blue Chips steht die Mehrheit in der Gewinnzone. Der positiven Grundstimmung tut auch ein Dämpfer von Seiten der US-Notenbank keinen Abbruch. Vielmehr rückt für den SMI die Marke von 14’000 Punkten immer näher in Griffweite.

Das Fed ist mit der Publikation des jüngsten Sitzungsprotokolls im Hinblick auf Zinssenkungsphantasien auf die Bremse getreten, denn es hat an seiner Sitzung von Ende Januar insbesondere die Inflations-Risiken betont. Die Notenbank lässt sich dabei ausdrücklich die Tür für eine Zinserhöhung als nächsten Schritt offen. Laut der Onlinebank Swissquote ist das Protokoll denn auch eher «hawkish» zu lesen als in Richtung einer baldigen Zinssenkung.

Der SMI rückt gegen 09.15 Uhr um 0,54 Prozent auf 13’881,2 Punkte, das neue Allzeithoch liegt derzeit bei 13’885. Der 30 Titel umfassende SLI legt 0,39 Prozent auf 2201,18 Punkte zu und der breite SPI 0,39 Prozent auf 19’109,49 Punkte. Von den 30 SLI-Titeln stehen 19 höher und 11 tiefer.

Im Fokus stehen insbesondere Nestlé, welche nach den Jahreszahlen im frühen Handel um 3,9 Prozent anziehen. Der Nahrungsmittel-Hersteller hat mit seinen Q4-Zahlen wachstumsmässig die Erwartungen geschlagen. Zudem hat der Konzern sein neues Strategie-Update vorgestellt und auch Änderungen im Verwaltungsrat vorgenommen. Die Bank Vontobel etwa sieht den VR durch die zwei neuen Ernennungen – unter anderem Ex-SNB-Präsident Thomas Jordan – in wichtigen Kernkompetenzen gestärkt.

Gesucht sind darüber hinaus etwa auch Alcon (+2,0%), Lonza (+1,4%) oder Lindt & Sprüngli (+1,1%).

Auf der Gegenseite geben Zurich (-1,1%) nach den Jahreszahlen nach. Der Versicherungskonzern hat mit den zum Geschäftsjahr 2025 vorgelegten Resultaten die Vorgaben der Analysten zwar übertroffen. Analysten relativeren diese indes dahingehend, dass das Nichtlebengeschäft hauptsächlich von der geringen Zahl grosser Unwetter und den guten Wetterbedingungen profitiert habe.

Bei Amrize (-3,7%) kommt es nach dem Hoch vom Vortag (+13%) im Anschluss an die Jahreszahlen vom Dienstagabend zu Gewinnmitnahmen. (awp/mc/ps)

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