CH-Eröffnung: SMI auf Erholungskurs – Ergebnisse im Fokus

CH-Eröffnung: SMI auf Erholungskurs – Ergebnisse im Fokus
(Adobe Stock)

Zürich – Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag frühe Verluste rasch abgeschüttelt und ist in die Gewinnzone vorgestossen. Grund dafür ist vor allem die starke Kursreaktion der ABB-Aktien nach dem Quartalsbericht. Dagegen wird der Anstieg von den nach Zahlen tieferen Roche Bons etwas gebremst. Die weitere Entwicklung des Marktes dürfte nun davon abhängen, wie sich die Kurse der zwei Schwergewichte weiter entwickeln, heisst es am Markt.

Die Vorgaben aus den USA seien ausserdem wenig richtungsweisend, heisst es weiter. Und auch die Zinsentscheidung der US-Notenbank habe keine neuen Impulse gegeben. Das Fed hat die Zinsen wie erwartet unverändert gelassen. Marktbeobachter gehen nun davon aus, dass es vorerst keine Zinssenkungen geben wird. Derweil sorgt auch die geopolitische Entwicklung, verstärkt im Nahen Osten, für Verunsicherung.

Der SMI notiert um 09.20 Uhr – nach einem anfänglichen Taucher auf 12’942 Punkte – um 0,39 Prozent höher auf 13’077,40. Der 30 Titel umfassende SLI gewinnt derweil 0,17 Prozent hinzu auf 2112,83 und der breite SPI um 0,16 Prozent auf 18’065,18 Zähler. Im SLI geben 12 Werte nach und 17 legen zu. Einer (Zurich) ist unverändert.

Bei den SMI-Werten schnellen ABB (+8,4%) im frühen Handel massiv nach oben. Der Elektrokonzern hat mit unerwartet vielen Aufträgen im Schlussquartal 2025, einem neuen Aktienrückkaufprogramm und einer unerwartet starken Dividendenerhöhung den Markt sehr positiv überrascht.

Den deutlichsten Abschlag gibt es derweil bei Givaudan (-5,1%). Der Aromen- und Duftstoffhersteller hat 2025 organisch weiter oberhalb der Guidance zugelegt, gegenüber dem starken Vorjahr aber an Schwung verloren. Insgesamt wurden die Erwartungen der Analysten aber verfehlt.

Zunächst standen auch Roche deutlich unter Druck, was den SMI hemmte. Doch dann setzten die Bons zu einer Erholung an und grenzten das Minus auf aktuell noch 0,2 Prozent ein. Der Pharmakonzern hat 2025 die eigenen Ziele erfüllt und auch der Blick nach vorne verspricht weiteres Wachstum. Zudem wird die Dividende ein weiteres Mal erhöht. Analysten hätten halt noch mehr erwartet, heisst es.

Bei Logitech (-2,67%) geht es weiter abwärts. Der Computerzubehörhersteller hatte am Vortag nach Zahlen schon 5,2 Prozent verloren. Auch Lonza (-2,1%) geben weiter nach.

Bei den nicht SMI-Werten rücken Emmi (+3,5%), Bucher (+2,2%) sowie Landis+Gyr (+5,6%) nach Zahlen deutlich vor. Bei Interroll (-5,2%) und BEKB (-4,4) geht es ebenfalls nach Zahlen deutlich abwärts. (awp/mc/ps)

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