CH-Eröffnung: SMI kaum verändert

CH-Eröffnung: SMI kaum verändert
(Adobe Stock)

Zürich – Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Donnerstag kaum verändert eröffnet. Händler sprechen von einer leichten Beruhigung nach der hohen Nervosität am Vortag. Da hatte das US-Finanzministerium angekündigt, Rückkäufe langlaufender Anleihen stark zu erhöhen. Besonders deutlich sank daraufhin die Rendite von 30-jährigen Anleihen. Und auch der US-Dollar geriet unter Druck gegenüber Euro und Franken.

Der Anstieg der Renditen hatte den Investoren in den Tagen davor noch grosse Sorgen bereitet. Die Gründe sind vielfältig: die wieder gestiegenen Inflationssorgen, der unberechenbare Iran-Krieg mit weiter ansteigenden Ölpreisen, eine stark steigende Staatsverschuldung in vielen Ländern und der Kapitalbedarf grosser KI-Unternehmen.

Der SMI steht um 09.15 Uhr 0,07 Prozent höher bei 14’396,94 Punkten. Der Mid-Cap-Index SMIM gewinnt 0,09 Prozent auf 3146,41 Punkte und der breite SPI 0,07 Prozent auf 20’237,48 Punkte.

Wenig Unternehmensnews
Unternehmensnews bei den SMI-Firmen gibt es praktisch keine, entsprechend halten sich auch die Ausschläge der Einzeltitel dort in Grenzen. Gesucht sind etwa weiter Lonza (+0,6%), die am Vortag nach positiven Moderna-News schon deutlich zugelegt hatten. Ausserdem avancieren auch Geberit (+0,3%) am Tag nach der Zahlenbekanntgabe weiter.

Auf der negativen Seite stechen Logitech (-1,8%) hervor, was auf eine Kurszielsenkung durch JP Morgan zurückzuführen sein dürfte. Bei den schwächsten SMI-Werten sind sonst noch Swiss Re, Sika oder Kühne+Nagel (je -0,7%).

Bei den Nicht-SMI-Titeln stehen am Donnerstag einige weitere Unternehmen mit Halbjahreszahlen im Fokus. Dazu gehören unter anderem die Immobiliengesellschaften Swiss Prime Site (+0,2%) und Zug Estates (noch ungehandelt), die Waadtländer BCV (-3,4%) oder der Industriekonzern Centiel (+15,2%). Bei Implenia (-4,9%) kommt es am Tag nach den zahlenbedingten Avancen zu Gewinnmitnahmen.

Auch Neueinstufungen durch Analysten sorgen für Bewegung. So hat etwa die UBS den Daumen für Aryzta (-7,7%) gesenkt und das Rating auf ‚Sell‘ von ‚Buy‘ herabgestuft. (awp/mc/ps)

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