CH-Eröffnung: SMI zum Wochenbeginn mit leicht negativer Tendenz

Boerse

Zürich – Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Montag mit leicht negativer Tendenz eröffnet. Damit zeichnet sich nach einer längeren Aufwärtsbewegung zumindest vorerst eine Konsolidierung ab. Der SMI als wichtigster Schweizer Aktienindex hatte die letzten drei Wochen allesamt klar im Plus beendet. Im Vergleich zum Tiefpunkt von Anfang Oktober bei 11’382 Zählern hat der SMI fast 6 Prozent bzw. gegen 700 Punkte zugelegt.

Zu den Hauptthemen am Markt gehören neben der aktuellen Berichterstattung zum dritten Quartal weiterhin Geldpolitik und Inflation. So hatte US-Notenbankchef Jerome Powell am Freitag erneut den Beginn des Ausstiegs aus der lockeren Geldpolitik signalisiert. Die Börsianer reagierten leicht verschnupft auf die Aussagen. So deutlich habe Powell den Ausstieg aus der ultralockeren US-Geldpolitik noch nie verkündet, meinte ein Händler. So völlig unerwartet seien die Aussagen allerdings auch wieder nicht gewesen, meinte ein anderer.

Der Leitindex SMI notiert um 09.10 Uhr 0,11 Prozent tiefer bei 12’043,49 Punkten. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, büsst 0,13 Prozent auf 1951,80 Punkte und der breite SPI 0,08 Prozent auf 15’530,82 Punkte ein.

Bei den 30 SLI-Werten gibt es 20 Gewinner und 9 Verlierer, einer (Alcon) steht unverändert

In der neuen Woche geht die Berichterstattung zum Sommerquartal auf Hochtouren weiter. Mit Novartis (-0,5%), UBS (-0,03%), Logitech (-0,6%), Swisscom (-0,3%), Holcim (-0,3%) und Swiss Re (+0,3%) legen gleich sechs der 20 SMI-Titel ihre Geschäftszahlen vor.

Wichtige Unternehmensnews von den Blue Chips gibt es nur sehr wenige. Von grösserem Interesse ist am ehesten eine News von Novartis. Der Basler Pharmakonzern musste am Tag vor der Zahlenveröffentlichung einen Misserfolg bei einer Studie zum Thema Lungenkrebs vermelden: Die gesteckten Ziele wurden nicht erreicht. Nach einem deutlicheren Minus zu Handelsbeginn ist das Minus aktuell noch bei rund einem halben Prozent.

Die grössten Verluste bei den Blue Chips gehen neben Novartis an AMS (-1,2%) und Richemont (-1,1%), grösste Gewinner sind Sonova (+0,5%) und CS (+0,4%).

Im breiten Markt werden Zur Rose (-4,7%) von einem Analystenkommentar der UBS zurückgebunden. (awp/mc/hfu)


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