CH-Eröffnung: Verluste in Erwartung von US-Jobdaten

CH-Eröffnung: Verluste in Erwartung von US-Jobdaten
(Adobe Stock)

Zürich – Der Schweizer Aktienmarkt ist am Mittwoch mit tieferen Kursen gestartet. Vor wichtigen US-Daten hielten sich Anleger zurück und seien doch etwas nervös. Zudem sind die Vorgaben bestenfalls mässig. An der Wall Street hatten am Vortag sowohl der Dow Jones als auch die Tech-Börse Nasdaq nach Börsenschluss in Europa etwas an Terrain eingebüsst. Kommentare von Fed-Mitgliedern zu möglicherweise länger unveränderten Zinsen hätten die Aktienmärkte etwas ausgebremst, so Börsianer.

Am Nachmittag richtet sich dann der Fokus auf den von vergangener Woche verschobenen US-Arbeitsmarktbericht. Mit dem am Vortag publizierten Detailhandelsumsatz hatte sich bereits eine merkliche Abkühlung beim US-Konsum gezeigt – nun werde darauf geschaut, inwieweit der US-Arbeitsmarkt seine Abschwächung fortsetzt oder sogar beschleunigt, so ein Händler. Weitere Hinweise auf die Fed-Politik liefern dann am Freitag die Inflationsdaten. Ansonsten ist die Berichtssaison weiter in vollem Gange.

Der SMI verliert gegen 09.15 Uhr 0,33 Prozent auf 13’473,52 Punkte und fällt damit wieder unter die Marke von 13’500 Zählern. Der 30 Titel umfassende SLI fällt um 0,49 Prozent auf 2149,02 Punkte und der breite SPI um 0,44 Prozent auf 18’608,82 Zähler. Im SLI stehen 9 Gewinnern 20 Verlierer gegenüber. Swiss Re sind unverändert.

Für den Aufzugbauer Schindler (-8,5%) geht es nach Zahlen massiv abwärts. Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2025 fielen nach Ansicht von Analysten durchzogen aus. Die angekündigte Sonderdividende trägt offenbar wenig zur Beruhigung bei.

Bei SGS (-2,9%) fielen die Zahlen zwar besser aus, die zuletzt gut gelaufenen Titel geben dennoch nach. Der Warenprüfkonzern blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück und übertrifft die Analystenerwartungen bei Umsatz und Gewinn.

An der SLI-Spitze rangieren einmal mehr Amrize (+1,8%) ohne Nachrichten. Zudem halten sich Versicherer wie Zurich (+0,5%) oder Helvetia Baloise (+0,5%) nach ihren Vortagesverlusten durch KI-Sorgen etwas besser.

In der zweiten Reihe fallen Adecco (-1,6%) nach Zahlen des Konkurrenten Randstad zurück. Derweil liegen auch Tech-Werte wie Comet (-1,6%), Inficon (-2,5%) oder AMS Osram (-4,8%) wieder im Angebot. Bei AMS gab es nach den gestrigen Zahlen einige Analystenkommentare. (awp/mc/pg)

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