CH-Eröffnung: Wenig bewegt vor US-Konjunkturdaten

CH-Eröffnung: Wenig bewegt vor US-Konjunkturdaten
(Adobe Stock)

Zürich – Am Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Dienstag wenig bewegt. Der SMI arbeitete sich nach einer leicht negativen Eröffnung allerdings in den positiven Bereich vor. Die Vorgaben aus Übersee waren denn auch erneut freundlich. Die Wall Street ist am Montag etwas fester in die neue Woche gestartet, während in Asien vor allem die japanische Börse im Fokus ist. Der japanische Markt profitiert weiterhin vom «Takaichi-Trade» nach dem klaren Wahlsieg von Premierministerin Sanae Takaichi. Der Nikkei schloss auf einem neuen Rekordniveau.

Im Fokus stehen heute die US-Detailhandelsumsätze für Dezember sowie der verschobene monatliche US-Arbeitsmarktbericht. Hinweise auf die künftige Zinspolitik in den USA dürften auch neue US-Inflationsdaten zum Wochenschluss liefern, die am Freitag zu erwarten sind. In der Schweiz sind neue Impulse erst ab Mittwoch zu erwarten, dann mit den Bluechip-Abschlüssen von SGS und Schindler. Der zuletzt stark aufgewertete Franken rückt zudem mögliche Reaktionen der SNB in den Fokus.

Der SMI gewinnt gegen 09.15 Uhr 0,17 Prozent auf 13’540,41 Punkte. Der 30 Titel umfassende SLI steigt um 0,11 Prozent auf 2164,03 Punkte und der breite SPI um 0,10 Prozent auf 18’707,15 Zähler. Im SLI stehen 19 Gewinnern 11 Verlierer gegenüber.

Im Leitindex SMI fallen Richemont (+2,1%) auf. Der Luxusgüterkonzern dürfte wie Swatch (+2,7%) von den überraschend starken Zahlen von Kering profitieren. Am stärksten unter Druck geraten Holcim (-1,8%) sowie Kühne+Nagel (-1,2%). So hatte sich die Citigroup in einem Kommentar zurückhaltend gegenüber dem Logistiker geäussert.

Im breiten Markt stechen AMS-Osram (+6,6%) nach der Publikation von starken Geschäftszahlen für das Schlussquartal hervor. Deutlich im Plus sind zudem Cicor (+3,3%) nach einer Kaufempfehlung der Privatbank Berenberg. Auch Stadler Rail (+1,0%) setzen ihren positiven Lauf der vergangenen Tage fort. Klar gegen unten geht es für die Jungfraubahn (-4,6%) nach einer Rückstufung durch Baader Helvea. (awp/mc/ps)

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