Devisen: Euro gibt zum Franken deutlich nach

Euro
(Foto: Pixabay)

Frankfurt – Der Kurs des Euro ist am Freitag gesunken. Das Drei-Jahreshoch vom Vortag deutlich über der Marke von 1,25 US-Dollar konnte nicht mehr erreicht werden. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,2422 Dollar gehandelt, nachdem der Kurs in der vergangenen Nacht noch bei 1,2400 Dollar gelegen hatte.

Zum Schweizer Franken gibt der Euro am Freitag deutlich nach. Die Gemeinschaftswährung verlor im Tagesverlauf einen halben Rappen und kostet am späten Nachmittag 1,1628 CHF. Der US-Dollar schwächt sich zum Franken ebenfalls ab. Er kostet am späten Nachmittag 0,9360 CHF.

In den vergangenen Tagen hatten Aussagen aus den Reihen der US-Regierung zum Kursverlauf des Dollar und amerikanische Strafzölle auf importierte Waschmaschinen und Solarmodule für viel Wirbel am Devisenmarkt gesorgt. Mit Erleichterung reagierten die Anleger, als Trump in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos die Sorge vor einer zunehmenden Abschottung der USA vom Weltmarkt nicht weiter verstärkte und sagte: „Amerika zuerst bedeutet nicht Amerika alleine.“

Etwas gestützt wurde der Kurs des Euro am Nachmittag durch neue Konjunkturdaten aus den USA. Die grösste Volkswirtschaft der Welt befand sich Ende 2017 zwar weiter auf einem robusten Wachstumspfad. In den Monaten Oktober bis Dezember war die amerikanische Wirtschaftsleistung aber nicht ganz so stark gewachsen wie von Experten erwartet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87335 (0,87038) GBP und 135,95 (135,12) JPY fest.

Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1353,15 (1354,95) Dollar gefixt.  (awp/mc/pg)

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