Devisen: Sichere Häfen wie Dollar und Franken gesucht

Devisen: Sichere Häfen wie Dollar und Franken gesucht
(Photo by Sharon McCutcheon on Unsplash)

Zürich – Nach einer kurzen Gegenbewegung am Vortag zeigt sich der Euro im Freitagshandel wieder von seiner schwachen Seite. Gegen Mittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 0,9102 Franken gehandelt und damit nur noch leicht über der Marke von 91 Rappen, die er nach dem EZB-Entscheid vom Vortag zunächst klar überschritten hatte.

Das Euro-Dollar-Paar geht am Vormittag zu 1,1545 um und damit auch klar tiefer als im frühen Handel (1,1563). Kaum bewegt hat sich das Dollar/Franken-Paar. Im Vormittagshandel bewegt es sich in einer engen Spanne um die Marke von 0,7884 herum.

Insgesamt sei der Handel wegen der anhaltenden Safe-Haven-Nachfrage unter Druck, heisst es in einem Kommentar. Eine nachhaltige Entspannung im Iran-Krieg zeichnet sich nicht ab, und die Situation treibt Anleger damit verstärkt in als sicher geltende Währungen wie Dollar und Franken.

Die nach wie vor grossen Unsicherheiten zeigen sich auch im wieder gestiegenen Ölpreis, der nach den als Entspannung gedeuteten Aussagen von Benjamin Netanjahu vom Vorabend auf bis knapp 105 Franken gesunken war. Aktuell geht er wieder deutlich zu über 110 Franken um. (awp/mc/pg)

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