Devisen: Dollar legt mit Eskalation im Nahen Osten zu
Zürich – Die Eskalation der Ereignisse im Nahen Osten stützt den Dollar auf breiter Front. So hat sich das Währungspaar EUR/USD auf 1,1468 abgeschwächt. Über Nacht war der Aufwärtstrend des Dollars zwar moderat, im Vergleich zu den 1,1549 von vor 24 Stunden allerdings markant.
Zum Franken hat der Dollar auf 0,7924 angezogen. Auch hier ist dies im Vergleich zum Vorabend kaum verändert, am Mittwochmorgen lag er allerdings noch bei 0,7851, also mehr als einen halben Rappen tiefer.
Relativ stabil zeigt sich in diesem Umfeld das Euro/Franken-Paar. Es notiert derzeit bei 0,9088 gegenüber 0,9092 am Vorabend und 0,9067 im frühen Geschäft vom Vortag.
Der US-Dollar werde von den Äusserungen des Fed gestützt, heisst es in einem Kommentar der deutschen Commerzbank. Dabei sei nicht ein einzelnes starkes Signal ausschlaggebend, sondern eher viele kleinere. So rechne eine Mehrheit der FOMC-Mitglieder zwar weiterhin mit einer Zinssenkung im laufenden oder im kommenden Jahr. Fed-Chef Jerome Powell habe aber klar gemacht, dass ein Zinsschritt von der Inflationsentwicklung abhänge. Sollte sich die Teuerung nicht in die gewünschte Richtung bewegen, gebe es auch keine Zinssenkung. (awp/mc/ps)