Devisen: Euro fällt zum Dollar auf Tief seit Juli 2020 – USD/CHF höher

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(Photo by Ibrahim Boran on Unsplash)

Frankfurt – Der Euro ist am Dienstag erneut unter Druck geraten am Nachmittag mit 1,1330 US-Dollar auf den tiefsten Stand seit Juli 2020 gefallen. Am frühen Abend notiert die Gemeinschaftswährung allerdings wieder etwas höher bei 1,1353 Dollar.

Auch zum Schweizer Franken ist der Dollar am Dienstag gestiegen. Am frühen Abend liegt der Kurs bei 0,9282. Der Euro notiert derweil mit 1,0536 nur leicht höher zum Franken.

US-Konjunkturdaten stützen Dollar
Robuste US-Konjunkturdaten beflügeln den Dollar. Der US-Einzelhandel hat seine Umsätze im Oktober deutlicher ausgeweitet als erwartet. «Der Verbraucher bleibt somit eindeutig eine robuste Stützsäule für die Ökonomie in Nordamerika», kommentiert Tobias Basse, Volkswirt bei NordLB.

Zudem hat sich die US-Industrie im Oktober von den Folgen des schweren Hurrikans Ida erholt. Nach einem Rückgang der Gesamtproduktion um 1,3 Prozent im September ist die Herstellung im Oktober um 1,6 Prozent gestiegen. Unterdessen signalisieren die US-Einfuhrpreise einen anhaltend hohen Preisdruck im Oktober.

Dies dürfte die US-Notenbank (Fed) darin bestärken ihren vorsichtigen Ausstieg aus ihrer lockeren Geldpolitik fortzusetzen. Die EZB wartet hingegen noch ab. Diese mach den Dollar für Anleger attraktiver. Hinzu kommt die angespannte Corona-Lage in Europa, die auf der wirtschaftlichen Erholung im Winter lasten dürfte.

Zu anderen wichtigen Währungen legt die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84533 (0,85165) britische Pfund und 129,89 (130,32) japanische Yen fest.

Die Feinunze Gold ist am Nachmittag in London für 1861 Dollar gehandelt worden. Dies ist ein Dollar weniger als am Vortag. (awp/mc/ps)

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