Devisen: Eurokurs kaum verändert knapp über 15-Monatstief – EUR/CHF über 1,07

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(Foto: Pixabay)

Frankfurt – Der Euro hat sich am Montag nur vergleichsweise wenig bewegt. Am Nachmittag kostet die Gemeinschaftswährung 1,1578 US-Dollar und damit etwa gleich viel wie am frühen Morgen. Der Euro hält sich damit knapp über dem tiefsten Stand seit 15 Monaten. In der vergangenen Woche war der Euro zeitweise bis auf 1,1529 Dollar gefallen und damit auf den niedrigsten Kurs seit Juli 2020.

Zum Franken hält sich der Euro bei 1,0724 Franken weiterhin knapp über der 1,07er Marke. Nach Ansicht der Devisenexperten der Valiant Bank besteht bei dem Paar aber weiterhin die Gefahr, dass sich die Abwärtsbewegung fortsetzt und der Euro dann bis auf 1,0660 Franken zurückfallen könnte. Der US-Dollar ist seit dem Morgen nur leicht auf 0,9264 Franken zurückgekommen.

«Impulsarmer Wochenstart»
Marktbeobachter sprechen von einem impulsarmen Wochenstart. Damit bleiben die Reaktionen am Devisenmarkt auf den enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag weiter vergleichsweise verhalten. Im Handelsverlauf standen ausserdem nur wenige wichtige Konjunkturdaten aus der Eurozone auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren konnten. Aus den USA kamen am Nachmittag ebenfalls keine Impulse. Hier wurden keine Konjunkturdaten veröffentlicht.

Dagegen kann das britische Pfund im Handel mit dem US-Dollar leicht zulegen. Die Finanzmärkte rechnen immer stärker mit einer baldigen Zinserhöhung in Grossbritannien. Am Wochenende taten sich gleich zwei britische Zentralbanker mit offensiven Bemerkungen hervor. Notenbankchef Andrew Bailey warnte in einem Zeitungsinterview vor einer schädlichen Episode mit hohen Inflationsraten, falls die Geldpolitik nicht rechtzeitig agiere.

Noch deutlicher äusserte sich Notenbankmitglied Michael Saunders, der für eine straffe geldpolitische Linie bekannt ist. Die Finanzmärkte lägen richtig, wenn sie raschere Zinsanhebungen der Bank of England erwarteten als noch vor einiger Zeit, sagte Saunders.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84878 (0,84890) britische Pfund und 130,70 (129,32) japanische Yen fest.

Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1758 Dollar gehandelt. Das war rund ein Dollar mehr als am Freitag. (awp/mc/ps)

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