Devisen: Euro legt zum Dollar etwas zu – EUR/CHF wenig verändert

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(Foto: Pixabay)

Frankfurt – Der Kurs des Euro ist am Freitag zum Dollar gestiegen. Am Nachmittag kostet die Gemeinschaftswährung 1,1963 US-Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Im Verlauf der Woche ist der Kurs um etwa einen Cent gestiegen und konnte sich damit ein Stück weit von den kräftigen Verlusten der Vorwoche erholen.

Gegenüber dem Schweizer Franken bewegt sich der Euro dagegen nur wenig. Aktuell notiert er bei 1,0953 nach 1,0956 Franken am frühen Freitagmorgen und 1,0958 Franken am Donnerstagabend. Der Dollar gibt derweil auch zum Franken etwas nach und kostet aktuell 0,9155 Franken nach 0,9179 am Morgen.

Am Nachmittag profitierte der Euro von einer breitangelegten Dollar-Schwäche. Die US-Währung geriet nach der Veröffentlichung enttäuschender Konjunkturdaten zu allen wichtigen Währungen etwas unter Druck. Im Mai hatten die Konsumausgaben der privaten Haushalte in den USA stagniert. Analysten waren hingegen im Mittel von einem Zuwachs um 0,4 Prozent ausgegangen.

Zuvor verlief der Vormittagshandel zwischen Euro und Dollar in ruhigen Bahnen. Neue Daten zur Entwicklung der Geldmenge in der Eurozone konnten keine Impulse verleihen. Im gemeinsamen Währungsraum verlangsamte sich das Geldmengenwachstum im Mai zum wiederholten Male, blieb aber auf erhöhtem Niveau. Vor allem die Krisenpolitik der EZB hat das Wachstum der Geldmenge angetrieben.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85950 (0,85883) britische Pfund und 132,27 (132,20) japanische Yen Schweizer Franken fest.

Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1787 Dollar gehandelt. Das waren rund 12 Dollar mehr als am Vortag. (awp/mc/pg)

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