Devisen: Euro zum Dollar kaum verändert

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(Foto: Pixabay)

Frankfurt – Der Kurs des Euro ist am Donnerstag nach dem Regierungsauftrag populistischer Parteien in Italien vorerst gegen den US-Dollar nicht weiter gefallen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1699 US-Dollar gehandelt und damit zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Der Franken war indes als sicherer Hafen weiter gefragt und der Euro fiel entsprechend auf 1,1620 nach 1,1654 Franken am Vorabend. Der Dollar gab ebenfalls nach und kostete noch 0,9932 nach zuvor 0,9961 Franken.

Zuletzt hatte immer wieder die Sorge vor einer Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und der rechtspopulistischer Lega den Euro belastet, und der Kurs rutschte zur Wochenmitte zeitweise knapp unter 1,17 Dollar. Dies ist der tiefste Stand seit vergangenen November. Auf dem Weg zu einer neuen Regierung in Rom ist die Suche nach den passenden Ministern in vollem Gange. Staatspräsident Sergio Mattarella hatte am Mittwoch dem Juristen Giuseppe Conte den Regierungsauftrag gegeben.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern konnten neue Hinweise zur künftigen Geldpolitik in den USA den Eurokurs etwas stabilisieren. Nach der Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed am Vorabend wird am Markt damit gerechnet, dass die amerikanischen Währungshüter die Zinsen weiterhin eher langsam erhöhen werden. Das hat den Dollar belastet und den Euro im Gegenzug gestützt. (awp/mc/ps)

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