Devisen: US-Dollar hält jüngste Gewinne
Zürich – An den Devisenmärkten haben sich die wichtigsten Währungs-Paare im Verlauf von Montagvormittag nur wenig bewegt. Im frühen Handel hatte der plötzliche Sprung der Ölpreise allerdings für stärkerer Bewegungen gesorgt. Anleger setzten wegen des Kriegs im Nahen Osten stärker auf den US-Dollar als Krisenwährung, heisst es im Handel. Aber auch der Franken bleibt als sicherer Hafen begehrt.
Das Euro/Dollar-Paar etwa notiert aktuell bei 1,1559, was gegenüber den Kursen am Morgen wenig verändert ist. Im Vergleich zu Freitagabend notiert der Euro aber um einen halben Cent tiefer. Das Dollar/Franken-Paar wiederum kostet aktuell 0,7787 nach 0,7799 im Morgenhandel.
Etwas markanter sind die Ausschläge beim Euro/Franken-Paar zuletzt ausgefallen. Das Paar notiert zwar aktuell bei 0,9001, rutscht aber immer wieder unter die Marke von 90 Rappen. Auf Nachfrage durch die Nachrichtenagentur AWP bei der Schweizerischen Nationalbank, wie sie die derzeitige Franken-Stärke bewerte, hiess es, man kommentiere dies nicht.
Dabei hatten die Währungshüter vergangene Woche immer wieder versucht, verbal zu intervenieren und betont, dass man gegebenenfalls verstärkt am Devisenmarkt aktiv sein werde. Wie das Euro/Franken-Paar zeigt, waren diese Ankündigungen nicht allzu erfolgreich. (awp/mc/pg)