EU-Schluss: ESTX50 büsst 0,7% auf 3’524 Punkte ein

Boerse

London – Belastet von einem starken Eurokurs haben die wichtigsten europäischen Aktienmärkte am Donnerstag überwiegend schwächer geschlossen. Die Gemeinschaftswährung, die bereits am Vortag zeitweise über 1,19 US-Dollar geklettert war, stieg im späten Geschäft bis auf 1,1954 Dollar und erreichte damit das höchste Niveau seit Ende November. Ein starker Euro kann Unternehmen den Export ausserhalb der Eurozone erschweren.

Der EuroStoxx 50 sackte vor allem in der letzten halben Stunde des Handelstages ab und verlor letztlich 0,73 Prozent auf 3524,31 Punkte. In Paris büsste der CAC 40-Index 0,55 Prozent auf 5339,42 Punkte ein. Auch an den Aktienmärkten in Italien und Spanien ging es abwärts. Dagegen konnte der kaum vom Eurokurs beeinflusste britische FTSE 100 ein minimales Plus von 0,03 Prozent auf 7622,88 Punkte retten.

Aus Branchensicht waren in Europa vor allem Minenwerte gefragt. Der Sektorindex stieg um weitere 0,4 Prozent, nach einem Gewinn von 1,2 Prozent am Vortag. Erneut profitierten die Notierungen von steigenden Metallpreisen, vor allem für Kupfer. Der Kupferpreis setzte seine Klettertour am Donnerstag mit einem Sprung bis auf 7259 US-Dollar fort. Höher war er zuletzt Anfang 2014 gewesen.

Unter den Einzelwerten gehörten erneut die Aktien der Bergbaukonzerne Glencore und Rio Tinto mit Gewinnen von 0,8 beziehungsweise 1,4 Prozent zu den Top-Werten im Stoxx-50-Index.

Die schwächsten Sektoren an diesem Tag, die der Telekom- und der Technologieunternehmen, verloren 0,6 beziehungsweise 0,7 Prozent. (awp/mc/ps)

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