EU-Eröffnung: Verluste – Sorgen über Italien belasten

EU-Eröffnung: Verluste – Sorgen über Italien belasten

London – Sorgen über die Verschuldung Italiens haben die europäischen Börsen schwach in die Woche starten lassen. Der EuroStoxx 50 sank am Montag zum Handelsauftakt um 1,05 Prozent auf 2.760,72 Punkte. Für den CAC 40 in Paris ging es um 0,84 Prozent auf 3.880,64 Punkte nach unten. Dagegen hielt sich der Londoner FTSE 100 mit minus 0,14 Prozent auf 5.982,09 Punkte noch recht gut. Klare Impulse aus Übersee fehlten: Während der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial seit dem Börsenschluss in Europa moderat vorrückte, präsentierten sich Asiens Börsen zuletzt schwächer.

Ansonsten wartet der Markt auf die US-Berichtssaison, die am Abend nach der Schlussglocke an der Wall Street vom Aluminiumkonzern Alcoa eingeläutet wird.

Besonders der Bankensektor litt unter den Sorgen über Italien: Der Stoxx Europe 600 Banks büsste als zweitschwächster Sektorindex in Europa 1,62 Prozent ein. Zudem hat Medienberichten zufolge die italienische Börsenaufsicht Consob am Sonntag die Regularien für Leerverkäufe von Aktien an der Börse verschärft, um Kursschwankungen einzudämmen.

Die Titel von Intesa SanPaolo wurden zudem von einer negativen Studie der britischen Bank HSBC belastet und verloren 3,14 Prozent auf 1,6020 Euro. Noch deutlichere Abschläge mussten die Papiere der französischen Konkurrenten BNP Paribas und Credit Agricole hinnehmen. (awp/mc/ps)

Euronext

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