EU-Schluss: EuroStoxx50 legt 0,5% auf 3405 Punkte zu

Boerse

Paris – Der Zickzack-Kurs an Europas Börsen hat am Mittwoch angehalten. Nach der Erleichterung über die Neuauflage des Nafta-Freihandelsabkommens zum Wochenstart und den am nächsten Tag weiter hoch gekochten Sorgen um Italiens Schuldenpläne waren die Anleger nun wieder vorsichtig optimistisch. Eine angedeutete Kompromissbereitschaft der italienischen Regierung bescherte dem EuroStoxx50 ein Plus von 0,49 Prozent auf 3405,48 Punkte.

Im Streit mit der Europäischen Union über die Haushaltsplanung des Landes signalisierte die italienische Regierung ein gewisses Einlenken. Aus Rom gab es Andeutungen, dass Italien der EU im Streit um neue Schulden perspektivisch etwas entgegen kommen wolle. Finanzminister Giovanni Tria stellte eine „schrittweise“ Reduzierung der Neuverschuldung nach dem Jahr 2019 in Aussicht.

Während in Frankfurt feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde, stieg der französische Cac 40 um 0,43 Prozent auf 5491,40 Punkte. Auch in London rückte der Leitindex FTSE 100 um knapp ein halbes Prozent auf 7510,28 Punkte vor. Der zuletzt fünf Tage lang gebeutelte italienische FTSE MIB setzte mit einem Aufschlag von 0,84 Prozent zu einer Erholung an. In New York ging die Rekordrally beim Dow Jones Industrial in die nächste Runde. (awp/mc/pg)

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