EU-Schluss: EuroStoxx50 sackt 1,7% auf 3000 Punkte ab

Boerse

Paris – Die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed hat am Donnerstag auch die europäischen Börsen in Mitleidenschaft gezogen. Sie folgten damit der schwachen Kursentwicklung an der Wall Street, wo sich die Verluste am Donnerstag noch ausweiteten. Die vierte US-Zinserhöhung im laufenden Jahr sei keine Überraschung gewesen, schrieb Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets. Doch mit dem Ausblick auf 2019 ignoriere die Fed die Hinweise auf eine mögliche Rezession in den USA.

Der EuroStoxx50 rutschte erstmals seit mehr als zwei Jahren vorübergehend unter die psychologisch wichtige Marke von 3000 Punkten, konnte sich am Ende aber hauchdünn wieder darüber retten: Er schloss 1,68 Prozent schwächer mit 3000,06 Punkten. Das war der niedrigste Schlusskurs seit Ende 2016. Der französische Cac 40 büßte 1,78 Prozent auf 4692,46 Zähler ein.

Für den britischen FTSE 100 ging es mit minus 0,80 Prozent auf 6711,93 Punkte weniger stark abwärts. Hier bremste das schwächere Pfund etwas den Verkaufsdruck. Die Bank of England hatte die Risiken eines Brexit betont und eine Eintrübung des konjunkturellen Ausblicks konstatiert. Mit einem schwächeren Pfund können sich die Exportchancen britischer Unternehmen verbessern. (awp/mc/pg)

Euronext

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