Euro hält sich stabil unter 1,26 Dollar

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Frankfurt – Der Euro hat sich am Montag nach Hinweisen der US-Notenbankspitze auf weitere Massnahmen zur Stützung der amerikanischen Wirtschaft stabil unter der Marke von 1,26 Dollar gehalten. Am Morgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,2578 Dollar.

Am Freitag hatte der Euro vor einer Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke zeitweise bei etwa 1,2640 Dollar den höchsten Stand seit Anfang Juli erreicht. Am Freitag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,2611 (Donnerstag: 1,2544) Dollar festgesetzt.

Keine Ankündigung für ein weiteres Kaufprogramm für Anleihen von Bernanke
Bernanke hatte am Freitag zwar die Bereitschaft der US-Notenbank zu weiteren konjunkturstützenden Massnahmen wiederholt, aber keine Ankündigung für ein weiteres Kaufprogramm für Anleihen geliefert. Commerzbank-Experte Lutz Karpowitz sah darin die Ursache, warum der Euro seinen Höchststand bei 1,2640 Dollar nicht halten konnte. Allerdings sei am Markt von Enttäuschung nur wenig zu spüren. Dafür liess Bernanke die Tür für ein weiteres Kaufprogramm für Anleihen «einfach zu weit offen». Die Aussicht auf eine weitere Lockerung der bereits sehr expansiven Geldpolitik in den USA gebe dem Euro im Handel mit dem Dollar nach wie vor Auftrieb. Zum Franken kostete der Euro im frühen Handel 1,2009 nach 1,2008 CHF am späten Freitag. Der Dollar verharrte auf 0,9548 CHF. (awp/mc/hfu)

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