Euro legt in impulslosen Handel leicht zu

Euro legt in impulslosen Handel leicht zu

Frankfurt am Main – Der Euro hat am Mittwoch leicht zugelegt. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3925 US-Dollar und damit einen halben Cent mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3928 Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7180 Euro.

„Trotz der festeren Tendenz befindet sich der Euro aktuell in einer Konsolidierungsphase“, sagte Devisenexperte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Wortberg sprach von einem impulslosen Handel. Auch robuste Konjunkturdaten aus der deutschen Industrie sorgten nur kurzzeitig für Bewegung. Mit starken Produktions- und Auftragsdaten für Januar ist die Industrie gut in das neue Jahr gestartet. Selbst der witterungsbedingte Produktionsrückgang vom Dezember wurde zum Jahresbeginn mehr als ausgeglichen.

Ölpreise und Schuldenkrise belasten
Auf die Stimmung an den Märkten drücken derzeit nicht nur die hohen Ölpreise, sondern auch die europäische Schuldenkrise. So halten sich die Renditen in finanzschwachen Euro-Ländern seit Tagen auf sehr hohem Niveau. Portugal konnte sich zur Wochenmitte zwar am Markt refinanzieren, allerdings nur zu deutlich erhöhten Zinsen. Erst zu Wochenbeginn hatte die US-Ratingagentur Moody’s die Kreditwürdigkeit des grössten Euro-Schuldensünders Griechenland kräftig herabgestuft.

Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85900 (0,86050) britische Pfund , 115,14 (114,64) japanische Yen und 1,2920 (1,2949) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.431,00 (1.426,25) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 32.590,00 (32.610,00) Euro. (awp/mc/ss)

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