Euro steigt bis knapp unter 1,33 Dollar

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Frankfurt am Main – Der Kurs des Euro hat am Freitag nach guten Daten aus der Eurozone zugelegt und stieg kurz vor dem Wochenende zeitweise bis knapp unter die Marke von 1,33 US-Dollar. Nach der Veröffentlichung überraschend positiver Umfragewerte zur Unternehmensstimmung in Frankreich schaffte die Gemeinschaftswährung am Morgen ein Tageshoch bei 1,3293 Dollar. Im weiteren Handelsverlauf fiel der Euro wieder etwas zurück und stand am Nachmittag bei 1,3266 Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3242 (Donnerstag: 1,3167) Dollar festgesetzt.

Am Devisenmarkt «wird die Euro-Schuldenkrise nicht mehr so stark gespielt wie in den vergangenen Wochen», beschrieb Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank den Handel. Die Anleger konzentrierten sich wieder stärker auf Konjunkturdaten. Am Morgen wurden sie von unerwartet robusten Daten aus Frankreich auf dem falschen Fuss erwischt.

Französische Daten überraschen
Nach der Stimmungseintrübung bei europäischen Einkaufsmanagern vom Vortag sprachen Händler nach den guten Daten aus den französischen Unternehmen von einer grossen Überraschung. Das habe ungewöhnlich heftige Reaktionen beim Euro ausgelöst, sagte Experte Leuchtmann. Trotz der deutlichen Kursbewegungen bewege sich die Gemeinschaftswährung aber weiterhin in einer vergleichsweise engen Spanne. Bereits seit drei Wochen läuft der Euro innerhalb der Grenzen von 1,30 Dollar und 1,33 Dollar.

Franken verteuert sich zum Dollar
Der Schweizer Franken hat sich im Einklang mit dem Euro zum Dollar ebenfalls verteuert. Zum Berichtszeitpunkt notiert das USD/CHF-Paar bei 0,9085. Der Dollar hat damit im Tagesverlauf um rund einen halben Rappen nachgegeben. Es gebe jedoch noch keine Anzeichen dafür, dass USD/CHF den kurzfristigen Aufwärtskanal bisher verlassen habe, merken charttechnisch orientierte Marktteilnehmer an.

Kaum Bewegung zum Franken
Das EUR/CHF-Paar hingegen bleibt in seinem engen Handelsband gefangen und notiert aktuell bei 1,2052. Zum Handelsstart in Europa hatte die Gemeinschaftswährung 1,2055 CHF gekostet.

In London wurde der Preis für die Feinunze Gold am Nachmittag mit 1.664,00 (Vortag: 1.635,50) Dollar fixiert. Ein Kilogramm Gold kostete 39.430,00 (39.290,00) Euro. (awp/mc/pg)

EZB-Referenzkurse

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