Euro kratzt an der 1,29-Dollar-Marke

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(Bild: © Niffylux - www.niffylux.com)

Frankfurt am Main – Der Euro hat seine Gewinne am Donnerstag ausgebaut. Die Gemeinschaftswährung prallte am Nachmittag an der Marke von 1,29 US-Dollar ab. Das Tageshoch wurde bei 1,2899 Dollar markiert, bis zuletzt fiel der Kurs wieder auf 1,2878 Dollar. Damit notiert der Euro etwa einen halben Cent höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2893 (Mittwoch: 1,2805) Dollar fest.

«Eine Reihe guter Nachrichten hat die Risikofreude der Anleger gehoben und dem Euro so weiter weiter Auftrieb gegeben», sagte Experte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen. So habe sich die Stimmung in der chinesischen Wirtschaft aufgehellt. Zudem habe sich der Waffenstillstand im Nahen Osten positiv an den Märkten ausgewirkt.

Hoffnung auf Einigung bei Griechenland-Rettung
Nach wie vor treibt auch die Hängepartie um die Griechenland-Rettung die Anleger um. Nach den geplatzten Gesprächen scheint die Hoffnung auf eine Einigung am kommenden Montag wieder deutlich gestiegen. Laut Commerzbank-Experte Lutz Karpowitz ist es sehr wahrscheinlich, dass die Eurogruppe weitere Mittel bereitstellt. Davon seien auch Investoren überzeugt.

Zum Franken kaum bewegt
Zum Franken zeigte sich der Euro gewohnt unauffällig und kostete unverändert 1,2046 CHF. Der Dollar gab minimal auf 0,9354 nach 0,9359 CHF am Mittag nach. (awp/mc/pg)

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