Euro rutscht nach Fed-Aussagen unter 1,43 Dollar

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Frankfurt am Main – Der Kurs des Euro ist am Donnerstag nach Aussagen der US-Notenbank (Fed) und vor dem Hintergrund der schwelenden Griechenlandkrise deutlich unter die Marke von 1,43 Dollar abgerutscht. Im Mittagshandel fiel die Gemeinschaftswährung auf ein Tagestief bei 1,4248 Dollar. Ein Dollar kostete damit 0,7017 Euro.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,4397 (Dienstag: 1,4373) Dollar festgesetzt.

Schwelende Griechenland-Krise belastet weiter
Der Dollar habe von der Ablehnung weiterer US-Konjunkturhilfen durch die amerikanische Notenbank profitiert, hiess es von Händlern. Das zweite Ankaufprogramm von Staatsanleihen («Quantitative Easing 2») über 600 Milliarden Dollar werde wie geplant Ende Juni auslaufen, versicherte die Fed am Vorabend. Zuvor hatte die US-Währungshüter den Leitzins wie erwartet unverändert bei faktisch Null belassen. Zudem werde der Kurs des Euro nach wie vor durch die schwelende Griechenland-Krise belastet, hiess es. Am Markt gebe es weiter Zweifel, dass die Regierung in Athen in der kommenden Woche die notwendige Zustimmung des Parlaments für ein neues Sparprogramm erhalten wird. Das verschärfte Sparpaket ist die Voraussetzung für weitere internationale Hilfe für das hoch verschuldete Eurozonen-Land. (awp/mc/ps)

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