Euro steigt nach schwachen US-Wirtschaftsdaten

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(Bild: © Niffylux - www.niffylux.com)

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Frankfurt am Main – Der Euro ist am Montag nach schwach ausgefallenen US-Wirtschaftsdaten gestiegen. Am späten Nachmittag stieg die Gemeinschaftswährung bis auf 1,3523 US-Dollar. Das Tagestief war am Morgen mit 1,3477 Dollar markiert worden. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3498 (Freitag: 1,3516) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7409 (0,7399) Euro.

Der Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie hat sich im Januar unerwartet kräftig eingetrübt. Der wichtige Frühindikator fiel auf 51,3 Zähler von 56,5 Punkten im Vormonat, wie das Institute for Supply Management (ISM) in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang auf 56,0 Punkte gerechnet.

Zweifel an der Robustheit des Aufschwungs in USA
„Der deutliche Stimmungsrückgang ist überraschend und lässt marktseitig Zweifel an der Robustheit des konjunkturellen Aufschwungs aufkommen“, sagte Experte Ulrich Wortberg von der Helaba. Die schwachen Daten könnten die Skepsis am weiteren Abbau der Konjunkturstützen durch die US-Notenbank Fed schüren.

Franken zieht zum Euro an
Der Schweizer Franken hat gegenüber dem Euro etwas Boden gut gemacht. Der Euro geht derzeit zu 1,2205 CHF nach 1,2218 CHF am Mittag um. Der US-Dollar hat sich derweil gegenüber dem Schweizer Franken weiter abgeschwächt. Das USD/CHF-Währungspaar notiert aktuell bei 0,9039 (0,9046).

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82590 (0,82135) britische Pfund , 137,82 (138,13) japanische Yen und 1,2226 (1,2220) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1262,00 (1251,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 29 160,00 (29 100,00) Euro. (awp/mc/upd/ps)

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