Euro pendelt um 1,05 Franken

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Frankfurt – Der Euro und der Dollar sind am frühen Montagabend gegenüber dem Schweizer Franken etwas von ihren Tageshöchstkursen zurückgekommen. Der Euro geht aktuell zu 1,0497 CHF um nach 1,0543 CHF am Mittag. Der US-Dollar kostet am späten Donnerstagnachmittag 0,9247 CHF nach 0,9314 CHF am Mittag.

Der europäische Gemeinschaftswährung hat zu Wochenbeginn spürbar von überraschend schwachen Konjunkturdaten aus den USA profitiert. Am späten Montagnachmittag kostetet die Gemeinschaftswährung 1,1341 US-Dollar und damit knapp einen halben Cent mehr als im frühen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,1310 (Freitag: 1,1305) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,8842 (0,8846) Euro.

Dollar unter Druck
Der Dollar stand zum Wochenstart auf breiter Front unter Druck. Ausschlaggebend waren amerikanische Wirtschaftsdaten: Der ISM-Index, ein stark beachtetes Stimmungsbarometer, hatte im Januar überraschend deutlich nachgegeben. Der Rückgang gesellt sich zu mehreren durchwachsenen Konjunkturzahlen in den vergangenen Wochen. Unterstützung erhielt der Euro zudem von soliden Daten aus dem Währungsraum.

An den Finanzmärkten stellt sich immer mehr Teilnehmern die Frage, ob die US-Notenbank Fed Kurs hält und im Laufe des Jahres mit Zinsanhebungen beginnt. Als Bremsklotz könnte sich neben dem schwachen aussenwirtschaftlichen Umfeld und dem starken Dollar die geringe Inflation erweisen. Nach Zahlen vom Montag waren die Verbraucherpreise, gemessen am Preisindex für die Konsumausgaben (PCE), im Januar um nur noch 0,7 Prozent gestiegen. Wichtigster Grund sind die seit Sommer 2014 eingebrochenen Preise für Rohöl.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,75260 (0,75110) britische Pfund, 133,06 (133,08) japanische Yen und 1,0519 (1,0468) Schweizer Franken fest.

Die Feinunze Gold wurde in London mit 1272,50 (1260,25) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 35 520,00 (35 250,00) Euro. (awp/mc/upd/ps)

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