Europa-Schluss: Klare Verluste – Zinssorgen und US-chinesische Spannungen

Boerse
(Adobe Stock)

Paris / London – Die europäischen Börsen sind zum Wochenauftakt teil stark unter Druck geraten. Hatte vor dem Wochenende ein starker US-Arbeitsmarktbericht nur kurz belastet, schienen sich am Montag die Sorgen vor weiter steigenden Zinsen doch wieder durchzusetzen.

Der robuste Job-Bericht halle noch nach, schrieb Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK. Anleger fürchteten, dass die US-Notenbank Fed angesichts des robusten Jobmarktes restriktiver als zuvor gedacht gegen die hohe Inflation vorgehen könnte. Geopolitische Spannungen zwischen den USA und China nach dem Abschuss eines mutmaßlichen chinesischen Spionageballons vor der Atlantikküste der USA durch das US-Militär kommen hinzu.

Der EuroStoxx50 verlor 1,23 Prozent auf 4205,45 Punkte. Am Freitag hatte er noch den höchsten Stand seit rund einem Jahr erreicht. Ähnlich schwach wie der Eurozonen-Leitindex präsentierte sich am Montag der französische Cac 40 mit minus 1,34 Prozent auf 7137,10 Punkte. Der britische FTSE 100 – am Freitag noch auf Rekordhoch – sank um 0,82 Prozent auf 7836,71 Zähler. (awp/mc/pg)

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