Europa-Verlauf: Weitere Verluste – Anleger halten sich vor US-Daten zurück

Boerse

Paris / London – Der Abwärtstrend an Europas wichtigsten Börsen nach dem freundlichen Wochenauftakt hält auch am Freitag an. Vor den am Nachmittag anstehenden Inflationsdaten aus den USA, welche weitere Argumente für die schon bald erwartete Straffung der amerikanischen Geldpolitik liefern könnten, hielten sich die Anleger eher zurück. Zudem steht die Corona-Pandemie weiter im Fokus, auch wenn die neue Variante Omikron an den Märkten zuletzt etwas an Schrecken verloren hat.

Um die Mittagszeit verlor der EuroStoxx50 0,16 Prozent auf 4201,75 Punkte. Das Wochenplus für den Leitindex der Eurozone schrumpfte damit auf knapp drei Prozent. Der französische Cac 40 sank am Freitag um 0,19 Prozent auf 6994,91 Punkte. Der britische FTSE 100 verlor 0,06 Prozent auf 7316,95 Zähler.

Aus Branchensicht überwogen am Freitag die Verlierer. Vor allem Technologiewerte standen angesichts negativer Vorgaben aus den USA unter Druck: Ihr Subindex im marktbreiten Stoxx Europe 600 sank um knapp ein Prozent. An der US-Technologiebörse Nasdaq war es am Donnerstag deutlich bergab gegangen, wogegen der marktbreite S&P 500 weniger verloren und der Leitindex Dow Jones Industrial sich sogar auf dem Vortagsniveau behauptet hatte.

Dagegen führte der Index der Autoindustrie mit einem Plus von 1,3 Prozent die Gewinnerliste unangefochten an. Ihm half vor allem der erfolgreiche Börsengang des Nutzfahrzeuggeschäfts von Daimler. (awp/mc/pg)

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