Europa-Schluss: Vor Jahresende kommt die Rally aus dem Tritt

Boerse

Paris / London – Kurz vor dem Jahresende sind die Anleger an Europas Börsen in Lethargie verfallen. Auch die Zustimmung des britischen Unterhauses zum Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Grossbritannien konnte sie nicht mehr zu Aktienkäufen animieren. Der EuroStoxx 50 als Leitindex für die Eurozone schloss 0,27 Prozent niedriger bei 3571,59 Punkten. Am Vortag hatte sich der Auswahlindex noch auf den höchsten Stand seit Ende Februar aufgeschwungen.

Der britische FTSE 100 gab um 0,71 Prozent auf 6555,82 Punkte nach. Am Vortag hatten die Investoren noch das Brexit-Handelsabkommen gefeiert, der „Footsie“ war auf den höchsten Stand seit Anfang März geklettert. An diesem Mittwoch machte jedoch das starke Pfund den Aktien in London zu schaffen. Mit einer aufwertenden heimischen Währung drohen sich die Wettbewerbschanchen britischer Exporteure zu verschlechtern.

Der französische Cac 40 schloss 0,22 Prozent niedriger auf 5599,41 Punkten. In London und Paris endet der Börsenhandel am Silvestertag früher als sonst. In Zürich schlossen die Börsen für dieses Jahr bereits die Türen. Der Leitindex SMI gewann 0,2 Prozent und beendete das Jahr 2020 auf dem höchsten Stand seit Ende Februar. (awp/mc/ps)

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