Ölpreise gefallen – Ruhiger Handel wegen US-Feiertag

Ölfässer

New York / London – Die Ölpreise haben am Mittwoch in einem ruhigen Handel einen Teil der starken Vortagesgewinne wieder abgegeben. Bis zum frühen Abend fiel der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur August-Lieferung um 1,10 Dollar auf 99,58 US-Dollar. Am Vortag war der Brent-Preis erstmals seit Mitte Juni wieder über die Marke von 100 Dollar gestiegen. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verbilligte sich um 72 Cent auf 86,93 Dollar.

Händler bezeichneten die jüngsten Preisabschläge als Gegenbewegung. Die Gewinne zu Wochenbeginn seien zu stark ausgefallen, hiess es. Das sich abschwächende Weltwirtschaftswachstum dürfe weiter auf der Nachfrage nach Öl lasten. Die Experten der Societe Generale verweisen neben der Euro-Schuldenkrise auch auf die sich abschwächende Konjunktur in China.

Niedriges Handelsvolumen 
Insgesamt war das Handelsvolumen wegen eines US-Feiertages niedrig. Der Markt wartet laut Händlern zudem auf die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag und den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag.

Opec-Öl erneut deutlich teurer
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist erneut deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 96,53 Dollar. Das waren 2,36 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren durchschnittlichen Ölpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

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