Ölpreise gefallen – Fester Dollar belastet

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(Bild: Edelweiss - Fotolia.com)

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New York / London – Die Ölpreise haben am Freitag schwächer tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete gegen Mittag 64,80 US-Dollar. Das waren 34 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 55 Cent auf 60,22 Dollar.

Der steigende Dollarkurs drücke auf die Ölpreise, sagten Händler. Ein festerer Dollar macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer. Bereits am Donnerstag waren die Ölpreise unter Druck getragen. Die Internationale Energieagentur IEA hatte ihre Prognosen für das Ölangebot sowohl seitens des Ölkartells Opec als auch aus anderen Ländern angehoben. Ein Ende der weltweiten Ölschwemme zeichnet sich damit nicht ab.

Auch Opec-Öl günstiger
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Freitag, dass der Korbpreis der Ölsorten des Kartells am Donnerstag bei 62,14 US-Dollar gelegen habe. Das waren 27 Cent weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

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