Ölpreise uneinheitlich – WTI gibt nach

Öl
(Bild: © Witold Krasowski - Fotolia.com)

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New York / London – Die Ölpreise haben sich zu Beginn der neuen Handelswoche uneinheitlich gezeigt. Am Montagmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 61,56 US-Dollar. Das waren vier Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März fiel hingegen um 26 Cent auf 52,52 Dollar.

Nach einer kräftigen Preiserholung in den vergangenen Handelstagen rechnen Experten im Tagesverlauf mit einem weiter vergleichsweise ruhigen Handel am Ölmarkt. Es stehen kaum Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die für neue Impulse sorgen könnten. Ausserdem bleiben die Märkte in den USA wegen eines Feiertages geschlossen.

Jüngster Preisanstieg «spekulativ, verfrüht und nicht nachhaltig»
Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank ist die Preiserholung der vergangenen Woche zu stark ausgefallen. «Wir halten den jüngsten Preisanstieg für spekulativ, verfrüht und nicht nachhaltig», hiess es in einer Analyse. Ein vorschneller Preisanstieg könnte nach Einschätzung der Commerzbank «eine notwendige Bereinigung des Marktes und die Schliessung der Produktionskapazitäten in Nordamerika verlangsamen».

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) legte hingegen zuletzt stark zu. Das Opec-Sekretariat meldete am Montag, dass der Korbpreis der Ölsorten des Kartells am Freitag bei 55,97 US-Dollar gelegen habe. Das waren 3,11 Dollar mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

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